
Die Ausstellung „Choedan (崔丹), das beste Dancheong" wird am 21. eröffnet. Ort ist das Ausbildungszentrum für nationales immaterielles Erbe in Samseong-dong, Gangnam-gu, Seoul. Sie läuft neun Tage bis zum 29. Choi Mun-jeong, Lehrbeauftragte für die Weitergabe des Dancheong-Handwerks, das zum nationalen immateriellen Erbe zählt, sowie Absolventinnen und Lehrlinge, insgesamt elf Personen, zeigen rund 70 Arbeiten.
Der chinesische Schriftzug im Ausstellungstitel entstand aus dem Familiennamen von Choi Mun-jeong und dem Zeichen dan (丹) für das Rot des Dancheong. Der Vorsatz, das beste Dancheong zu schaffen, steckt im Namen. Die Korea Heritage Agency hat die Ausstellung im Rahmen einer Ausschreibung für das Ausbildungszentrum ausgewählt und richtet sie aus; der Ausstellungsplan wurde am 15. veröffentlicht.
Simun bezeichnet die Arbeit, bei der Beschaffenheit und Maß der Bauteile eines Holzbaus bestimmt und darauf Muster gezeichnet werden. Gaechae bezeichnet die Arbeit, bei der Flächen, deren Farbe verblasst und deren Pigment abgeblättert ist, in die ursprüngliche Farbe und Musterung zurückgeführt werden. Die Lehrbeauftragte Choi Mun-jeong hat beide Arbeiten ausgeführt und unterrichtet den Nachwuchs an der Hochschule und in der Praxis der Weitergabe.
Unter den ausgestellten Arbeiten überträgt
Die Arbeiten der Absolventinnen gehen weiter.
Lee Nam-jeongs
Um das Dancheong gibt es eine alte Spannung. Die Seite, die die ursprüngliche Form bewahren will, und die Seite, die es dem heutigen Auge nahebringen will, stoßen immer wieder aufeinander. Gaechae ist die Wiederherstellung verlorener Farbe, und
Hängt man beide in einer Ausstellung an einander gegenüberliegende Wände, gehen die Besucher den Weg dazwischen selbst. Keine Antwort vorzugeben ist eher ehrlich.
Es gibt auch Gelegenheit, selbst Hand anzulegen. Am 23. und 24. jeweils um 14 und 16 Uhr wird ein Mitmachangebot zur Herstellung von Fächern und Untersetzern mit Dancheong-Mustern angeboten. Teilnehmerzahl und Anmeldeverfahren sind über die Hinweise des Ausbildungszentrums zu erfahren. Der Eintritt ist frei.
Der Geruch des in Leim angerührten Pigments lässt sich nicht fotografieren. Ebenso wenig der Winkel, bei dem der Nacken schmerzt, wenn man zu den Dachsparren hinaufsieht. Diese Ausstellung hat jene Farbe auf Augenhöhe abgesetzt. Der Weg nach Samseong-dong, es sind nur neun Tage.
