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Die Zahl der Programme ist gestiegen, doch wo bleiben Wohnung und Arbeit

배진경·Veröffentlicht 2026-03-06 12:10 KST
67 in Bucheon, 38 in Seocho, 34 in Gwacheon, Durchführungspläne, die in derselben Woche beschlossen wurden
Auch wenn die Zahl der Programme steigt, ist das, was junge Menschen tatsächlich erhalten, eine andere Sache
Auch wenn die Zahl der Programme steigt, ist das, was junge Menschen tatsächlich erhalten, eine andere Sache / ⓒ Breath Journal

Innerhalb einer Woche nach Beginn des neuen Haushaltsjahres haben fünf Kommunalverwaltungen ihre diesjährige Jugendpolitik beschlossen. Die Stadt Bucheon hielt am 5. März im Nanum-Raum des Rathauses ihren ersten Jugendpolitikausschuss ab und beriet und beschloss einen Durchführungsplan mit 5 Strategien, 67 Programmen und einem Volumen von 35,746 Milliarden Won. Am selben Tag stellte der Bezirk Seocho einen Durchführungsplan mit 38 Programmen in 4 Bereichen vor, und die Stadt Ulsan legte im großen Sitzungssaal des Rathauses ihren Programmplan für den Jugendbereich vor. Bereits zuvor, am 27. Februar, hatte die Stadt Gwacheon 34 Programme in 5 Bereichen beschlossen.

Vergleicht man die Pläne, ähnelt sich der Aufbau. Die Bereiche werden in Arbeit, Wohnen, Bildung und Finanzen, Soziales und Kultur sowie Beteiligung und Rechte gegliedert, darunter werden die Programme angeordnet. Auch die beteiligten Ressorts verteilen sich auf mehrere Ämter und Abteilungen, in Gwacheon 9 und in Seocho 11. Der Bezirk Seocho stellte 2024 einen Fünfjahres-Gesamtplan auf und erarbeitet seither jedes Jahr einen Durchführungsplan.

Ein Vergleich gelingt allerdings kaum. Denn die Maßstäbe, nach denen Programme gezählt werden, unterscheiden sich von Kommune zu Kommune. Die 67 in Bucheon und die 34 in Gwacheon lassen sich schwer nach demselben Maßstab nebeneinanderstellen, und die von der Stadt Yongin genannten „rund 50" sind eine Zahl, die Bürgermeister Lee Sang-il in einem Interview nannte. Die Stadt Ulsan hat die Art der Zählung selbst geändert und führt in diesem Jahr statt einer Auflistung einzelner Programme ein Paketformat nach Generationen ein, das sich am Lebenszyklus orientiert.

Eine Gesamtsumme, an der sich die Größenordnung abschätzen ließe, liegt nur bei der Stadt Bucheon vor. Bei den übrigen vier Kommunen war die Haushaltssumme in der Veröffentlichung des Plans nicht enthalten. Allein an der Zahl der Programme lässt sich nicht ablesen, wie viel bei einem einzelnen jungen Menschen ankommt.

Sieht man sich die Inhalte an, gehen die Schwerpunkte der Förderung auseinander. Die Stadt Ulsan übernimmt für junge Beschäftigte in kleinen und mittleren Unternehmen 80 % der Wohnheimmiete und gab an, 14 Standorte mit 664 Wohneinheiten des Typs Youth Yuhome zu errichten. Vorgelegt wurden auch Posten mit konkreten Beträgen, etwa bis zu 100.000 Won jährlich für Abonnements generativer KI, bis zu 500.000 Won für den Superpass-Gutschein für Beschäftigte und bis zu 100.000 Won jährlich für den Sport- und Kulturpass. Das Wohnprogramm des Bezirks Seocho ist die mit LH und SH vereinbarte individuelle Beratung „Cheongnyeon Jugeo Irum".

Auffällig sind auch Ansätze, die auf einzelne Menschen zielen. Der Bezirk Seocho nahm neu das „Reconnect-Projekt" auf, das isolierten und zurückgezogen lebenden jungen Menschen den Wiedereinstieg in die Gesellschaft erleichtert, und die Stadt Bucheon nahm in 23 neue Programme ein Governance-Netzwerk für Young Carer sowie ein Programm zur Verbesserung der Wohnverhältnisse junger Haushalte auf. Es geht um junge Menschen, die wegen der Pflege kranker Angehöriger aus Schule und Arbeit gedrängt wurden, und um junge Menschen, die ihr Zimmer nicht verlassen konnten und nun im Plan einen Namen bekommen haben. Die Stadt Gwacheon stellte neu ein „Programm für ein eigenständiges Jugendbudget" auf, bei dem junge Menschen selbst festlegen, wofür Mittel verwendet werden.

Auch Versuche, junge Menschen nicht außerhalb der Planung zu belassen, halten an. Die Stadt Yongin übergab am 27. Februar 45 jungen Menschen die Ernennungsurkunde für ein PR-Reporterteam, und die Stadt Gwacheon berief 8 neue und wiederernannte Mitglieder in den Jugendpolitikausschuss. Der Ausschuss der Stadt Bucheon beschloss den Plan in Anwesenheit von 11 der 20 Mitglieder. Der Personalpool „Cheongnyeon Popcorn" für die Beteiligung an der Bezirksverwaltung in Seocho erhielt im vergangenen Jahr den Preis des Ministers für Inneres und Sicherheit.

Die Pläne stehen, nun bleibt die Umsetzung. Der Bezirk Seocho rechnet in diesem Jahr mit rund 8.000 jungen Menschen als Zielgruppe der Programme, etwa 500 mehr als im vergangenen Jahr. Die Stadt Ulsan setzt ihre Veröffentlichungen im Wochenabstand fort und beginnt am 9. März mit dem Bereich Frauen. Ob aus Beratungsstellen Verträge und aus Gutscheinen Mietquittungen werden, wird sich beim Jahresabschluss Ende dieses Jahres zeigen.

Bae Jin-kyung, Redakteurin · Breath.Social

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