
Die gemeindenahe integrierte Versorgung auf Grundlage des Gesetzes über die integrierte Unterstützung der regionalen Versorgung in Bereichen wie Medizin und Pflege hat im März dieses Jahres landesweit geöffnet und seither 100 Tage hinter sich gebracht. Hyun Soo-yeop, Erste Vizeministerin für Gesundheit und Soziales, sagte am 14., man werde die Unterstützung bei den Regelungen wie bei der Finanzierung fortsetzen, damit sich dieses System stabil in der Praxis verankert. Da es sich um die Anfangsphase handele, werde man die Rückmeldungen aus der Praxis aufnehmen und weiter nachbessern, fügte sie hinzu.
Die integrierte Versorgung ist so angelegt, dass Menschen, die schwer über die Schwelle eines Krankenhauses kommen, und Menschen, die den Tag zu Hause kaum durchstehen, an einer Anlaufstelle aufgenommen und an die nötigen Leistungen weitergeleitet werden. Die Zielgruppe beschränkt sich nicht auf gebrechliche ältere Menschen. Auch wer wegen einer Behinderung oder Krankheit den Alltag nicht bewältigen kann, gehört zu dem im Gesetz festgelegten Kreis der integrierten Unterstützung.
Was die Stadt Sejong am selben Tag vorlegte, war das Verfahren, das diese Anlage in die Praxis überträgt. Um das Projekt zur Unterstützung im Alltag, das Ausführungsprojekt der „Sejong 365 Onki integrierten Versorgung", in Gang zu bringen, schloss die Stadt Vereinbarungen mit fünf Einrichtungen, die die Leistungen übernehmen. Das Sejong-Sozialzentrum, der Sejong Senior Club und das Sejong-Selbsthilfezentrum stehen auf der Liste, dazu kommen das häusliche Pflegezentrum Gajeong und das Besuchspflegezentrum Heartful. Sie übernehmen Besuchsbäder, kümmern sich um die Mahlzeiten und achten auf den Gesundheitszustand.
Beantragen können die Leistungen Menschen ab 65 Jahren sowie Menschen unter 65 Jahren mit einer schweren Körper- oder Hirnläsionsbehinderung. Anlaufstelle ist das Verwaltungs- und Wohlfahrtszentrum der eigenen Eup, Myeon oder Dong. Nach der Aufnahme des Antrags stellen die Vertragseinrichtungen ein auf die jeweilige Lage zugeschnittenes Leistungspaket zusammen und kommen ins Haus.
In Anseong in der Provinz Gyeonggi wurde die Praxis in der Vorbereitungsphase geprüft. Die Vizeministerin für Gesundheit und Soziales sah sich an, wie sich das häusliche Pflegezentrum Anseongmatchum auf die Eröffnung vorbereitet, und die Stadt Anseong betreibt ein Sonderteam für die integrierte Versorgung mit dem Gesundheitsamt als Achse. Erst wenn Zuständige benannt sind, zerfallen die Fälle nicht.
Zum System kam auch der Hinweis, das Budget sei zu knapp. Die Regierung erklärte, das Geld für die integrierte Versorgung sei kein Budget, mit dem selbst Leistungen eingekauft werden, sondern Betriebsmittel, um bestehende Projekte wie Medizin und Pflege, die Assistenz für Menschen mit Behinderung und die bedarfsgerechte Altenbetreuung zu einem Ganzen zu verknüpfen. Baden, Essen und Pflege laufen tatsächlich über die Hand der ohnehin bestehenden Wohlfahrtsprojekte. Dann hängt Erfolg oder Misserfolg weniger davon ab, wie viel eingesetzt wurde, als davon, wie dicht verknüpft wurde.
Wer bis zum Schalter des Verwaltungs- und Wohlfahrtszentrums laufen kann, füllt einen Antrag aus. Wer nicht laufen kann, wer nichts davon gehört hat, dass es ein solches System gibt, wer die Papiere in der Hand hält und doch keine Sprache hat, um den eigenen Zustand zu erklären, bleibt außerhalb der Listen. Dass sich diejenigen, die die integrierte Versorgung am nötigsten brauchen, meist auf dieser Seite sammeln, ist eine alte Erfahrung aus der Versorgungspraxis.
Auch die Diskussion über den Kreis der Berechtigten ist offen. Es wurde darauf hingewiesen, dass die bisherige politische Debatte und die Modellprojekte vor allem um ältere Menschen kreisten, und wie das Beispiel Sejong zeigt, können die Antragsvoraussetzungen für Menschen mit Behinderung unter 65 Jahren je nach Region unterschiedlich gezogen werden. Das Gesetz hat Behinderung und Krankheit zusammen aufgeschrieben. Wie dieser Satz in den Merkblättern der einzelnen Städte, Landkreise und Bezirke in Antragsvoraussetzungen übersetzt wird, ist eine Frage, die sich in den ersten Monaten nach dem Start klärt.
Das Ministerium für Gesundheit und Soziales sagte, es werde das System anhand der Rückmeldungen aus der Praxis nachbessern. Was und wie geändert wird, dürfte aus den kommenden Nachbesserungen hervorgehen, klar ist dabei, dass das Material dafür die Fälle sind, die die kommunalen Sonderteams und die Vertragseinrichtungen in 100 Tagen gesammelt haben.
Während in Sejong die Tinte der Vereinbarungen trocknet, bereitet sich das häusliche Pflegezentrum in Anseong auf den ersten Hausbesuch vor. Was sich jetzt ändert, ist genau eines. Was früher den Gang zu mehreren Stellen erforderte, beginnt nun an einer Stelle, dem Verwaltungs- und Wohlfahrtszentrum im Viertel. Wer sich auf die Suche nach denen macht, die es nicht bis vor diese Tür schaffen, ist die Geschichte von jetzt an.
