브레스저널 The Breath Journal

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Exhuma, auch zwei Jahre später antwortet die Erde

김범수·Veröffentlicht 2026-02-06 10:09 KST
Jang Jae-hyuns Okkultfilm, den man vor Seollal noch einmal ansieht, die Berufe, die mit Grab, Pungsu und Gut umgehen
Wohin der Film 「Exhuma」 seine Kamera hält, sind am Ende Berge und Erde
Wohin der Film 「Exhuma」 seine Kamera hält, sind am Ende Berge und Erde / Foto Kasuna · CC BY-SA 4.0

Die Oberfläche des gefrorenen Bodens bricht auf, und der Spaten beißt sich in die Erde. Die Kamera von 「Exhuma」 blickt lange auf den Boden, der lange niedergedrückt war. Das Gesicht des Geistes kommt danach. Der Film weicht nicht von der Grube, er zeigt, was freikommt in dem Moment, in dem dieser Boden wieder geöffnet wird.

Es ist ein Film aus dem Jahr 2024, für den Jang Jae-hyun Drehbuch und Regie übernahm. Choi Min-sik spielt den Geomanten Kim Sang-deok, der den Boden sucht, Kim Go-eun die Schamanin Lee Hwa-rim, die den Groll der Toten besänftigt, Yoo Hae-jin den Bestatter Ko Young-geun, der die Riten wahrt, Lee Do-hyun den Ritualmeister Yoon Bong-gil, der die Sutren rezitiert. Die Geschichte beginnt damit, dass das Neugeborene einer wohlhabenden koreanischstämmigen Familie in den USA an einer unerklärlichen Krankheit leidet. Hwa-rim liest das als 'Ruf des Grabes', den der Groll der Ahnen ausstößt, und ruft Sang-deok und Young-geun herbei, um das Grab zu verlegen.

Die vier kommen in einem Dorf auf dem Land in Korea an, und dort an ein Grab, das auf einem für eine Bestattung verdächtigen Platz liegt. Der Kinostart war am 22. Februar 2024, davor lief der Film am 16. Februar in der Sektion Forum der 74. Internationalen Filmfestspiele Berlin. Weltweit spielte er 93,9 Millionen Dollar ein und stand damit in jenem Jahr an der Spitze der koreanischen Kinoauswertung, insgesamt wurde er der zweiunddreißigste Film mit zehn Millionen Zuschauern. Jetzt, im zweiten Jahr nach dem Start und vor Seollal, bleibt zuletzt weniger das Einspielergebnis in Erinnerung als die Liste der Berufe.

Die Liste, die dieser Film dem Publikum gereicht hat, lautet Geomant und Bestatter, Schamanin und Ritualmeister. Die vier Bezeichnungen stehen auf der Leinwand als Berufe mit eigenem Werkzeug und eigenem Ablauf, nicht als Stichwörter eines volkskundlichen Lexikons. Wer den Boden sucht und wer die Riten wahrt, wer den Groll besänftigt und wer die Sutren rezitiert, sie halten vor einem Grab jeweils ihre Reihenfolge ein. Dass um die Frage, wo und wie ein Toter gebettet wird, so konkrete Arbeit hin und her geht, war die größte Information.

Wenn Seollal näher rückt, kommen Grabbesuch und Grabschnitt, die Wahl zwischen Umbettung und Einäscherung tatsächlich auf den Tisch der Familie. Zwischen dem Erhalt eines Grabes und seiner Auflösung wird jedes Jahr entschieden, und jede dieser Entscheidungen braucht die Hände von jemandem. 「Exhuma」 belehrt über diese Wirklichkeit nicht. Indem der Film zeigt, wie viele Menschen und Verfahren das Öffnen eines einzigen Grabes verlangt, sagt er, dass die Bestattungskultur keine ins Museum gewanderte Hinterlassenschaft ist, sondern Arbeit, die bis heute läuft.

Die Kraft der Regie liegt gebündelt in der ersten Hälfte. Während der Film die Ausgrabung zur Achse macht und das Publikum in den Ablauf stellt, kommt der Schrecken aus Geräusch, Erde und Warten. Die Kamera, die lange auf die Grube hält, aus der man nicht weiß, was herauskommt, spart mit Erklärungen, und die Figuren sprechen aus ihrer jeweiligen Berufsethik.

Die zweite Hälfte ist anders. Indem das unter dem Grab Vergrabene über den Groll einer Familie hinaus zu einer größeren Geschichte ausgeweitet wird, gibt die in der ersten Hälfte aufgebaute Konkretheit der Berufe ihren Platz an die Symbolik ab. Die Menschen, die mit den Fingerspitzen die Erde lasen, werden zu Trägern einer Allegorie, und auch die Maserung der vier Figuren wird blasser.

Diese Ausweitung als Misserfolg zu bezeichnen fällt schwer. Sie kommt einem großen Bild nahe, das einmal nötig gewesen sein dürfte, um in der Sprache des Publikums vom Erbe zu sprechen.

Auf den Gräbern vor Seollal steht das trockene Gras noch unverändert, und Sichel und Spaten vom Grabschnitt haben den Winter in einer Ecke des Schuppens verbracht. Die Hand, die diese Werkzeuge wieder hervorholt, unterscheidet sich nicht groß von der Hand in der Ausgrabungsszene auf der Leinwand. Die Erde rund um den Grabhügel und der dahinter weiterlaufende Bergkamm sind weiterhin Land, das durch die Arbeit von jemandem gepflegt wird. Die Grube, auf die 「Exhuma」 lange hielt, war im Ergebnis ein Querschnitt dieses Landes.

Kim Beom-su, Redakteur · Breath.Culture

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