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Kohlenstoffarmer Stahl, das Problem sind eher die Abnehmer als die Technik zur Herstellung

곽동현·Veröffentlicht 2026-09-05 18:00 KST
Klimaministerium und Industrie, die Beratung vom 4. September, bei der Emissionshandel, PPA und Kaufnachfrage gemeinsam auf den Tisch kamen
Kohlenstoffarmer Stahl funktioniert nicht allein mit Produktionstechnik
Kohlenstoffarmer Stahl funktioniert nicht allein mit Produktionstechnik / ⓒ Breath Journal

Am Vormittag des 4. September 2026 kamen das Ministerium für Klima, Energie und Umwelt (기후에너지환경부) und die Industrie in Samseong-dong im Seouler Bezirk Gangnam zusammen. Auf dem Tisch lagen der Emissionshandel, Stromabnahmeverträge (PPA) und die Belebung des Kaufs kohlenstoffarmer Stahlprodukte. Das Gespräch war darauf angelegt, die Dekarbonisierung und den grünen Wandel der Unternehmen zu beschleunigen und die Hindernisse in der Praxis zu lösen.

Das von der Regierung genannte Ziel war, Regulierungen und Schwierigkeiten aufzuspüren und daraus Verbesserungen des Regelwerks abzuleiten. Alle drei Bereiche Klima, Energie und Umwelt waren einbezogen. Oh Il-young, Leiter der Abteilung für Klima- und Energiepolitik, sagte, die Dekarbonisierung und der grüne Wandel der Unternehmen würden zum neuen Maßstab für Wettbewerbsfähigkeit.

Beim Emissionshandel geht es um die Kosten, die auf den Ausstoß entfallen, bei PPA geht es darum, zu welchem Preis und auf welchem Weg erneuerbare Energie beschafft wird. Bei der Belebung des Kaufs kohlenstoffarmer Stahlprodukte geht es um die Frage, wer die hergestellten Produkte bezahlt und abnimmt.

Dass dieser dritte Punkt überhaupt auf den Tisch kam, verändert den Charakter der Beratung.

Wenn von der Dekarbonisierung des Stahls die Rede war, lag der Schwerpunkt lange auf der Produktionstechnik. Ob Wasserstoffdirektreduktion oder Ausbau der Elektroöfen, im Mittelpunkt der Debatte stand die Frage, wie produziert wird. In der Beratung am 4. September wurde die Einschätzung vorgetragen, dass die Sicherung der Produktionstechnik allein nicht ausreicht und die tatsächliche Kaufnachfrage nach kohlenstoffarmen Stahlprodukten mitwachsen muss. Auch wenn die Technik bereitsteht, kommt der Wandel zum Stillstand, wenn es keine Stelle gibt, die für das Produkt einen Aufpreis zahlt.

Auch die Kostenlage wurde als Hintergrund der Beratung erwähnt. Der Stahl sei eine Branche mit hohem Energieverbrauch, deshalb wirkten die Kosten für den Kohlenstoffausstoß und die Bedingungen für die Nutzung erneuerbarer Energie als großer Kostenfaktor beim Übergang zu einem kohlenstoffarmen Produktionssystem. Emissionshandel und PPA kamen aus diesem Grund auf denselben Tisch. Diese Ausführungen blieben auf der Ebene einer Erwähnung des Hintergrunds, Zahlen wie die Höhe der Kosten oder der Strompreis wurden an diesem Tag nicht vorgelegt.

Auf der Regelungsseite hatte es gut zehn Tage zuvor eine Bewegung gegeben. Am 26. August wurde in der Nationalversammlung die Novelle des Rahmengesetzes zur Kohlenstoffneutralität verabschiedet, die Novelle enthält Begriffsbestimmungen für 'grüne Finanzierung' und 'Transitionsfinanzierung'. Auch Inhalte zu grünen Staatsanleihen sind enthalten.

Dass die Begriffsbestimmungen ins Gesetz aufgenommen wurden, bedeutet, dass die Regierung auf Gesetzesebene zu unterscheiden beginnt, welche Mittel als Transitionsfinanzierung gelten. Verkündung und Tag des Inkrafttretens sowie Form und Umfang der Rechtsgrundlage für die Ausgabe grüner Staatsanleihen bleiben Punkte, die im weiteren Verfahren zu klären sind.

Die Regierung erklärte, sie werde die Dekarbonisierungsinvestitionen der Unternehmen stützen, die Fördermittel und der Umfang des Budgets wurden an diesem Tag jedoch nicht konkret genannt.

Damit die Nachfrage nach kohlenstoffarmem Stahl tatsächlich wächst, muss einiges festgelegt werden. Dazu gehören die Kriterien und das Zertifizierungssystem dafür, welche Produkte als kohlenstoffarm anerkannt werden, der Umfang, in dem diese Produkte in der öffentlichen Beschaffung eingesetzt werden, und die Anreize für private Käufer. Die Beratung am 4. September kam bis zu der Feststellung, dass eine Ausweitung der Nachfrage nötig ist. Wie diese Einschätzung in politische Instrumente übergeht, hängt an dem Zeitplan, nach dem die von der Regierung an diesem Tag aufgespürten Regulierungs- und Problemfälle als Verbesserungen des Regelwerks bearbeitet werden.

Zu klären sind der Zeitpunkt des Inkrafttretens der Novelle des Rahmengesetzes zur Kohlenstoffneutralität und die Form, in der die Bestimmung zu grünen Staatsanleihen zu einer tatsächlichen Ausgabe führt. Offen bleibt auch, wie viele der an diesem Tag vorgebrachten Forderungen zu Emissionshandel und PPA bis wann als Aufgaben zur Verbesserung des Regelwerks aufbereitet werden.

Kwak Dong-hyun, Reporter · Breath.Econ

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