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400 Fachleute in Busan, die Wettbewerbsachse hat sich zur Regulierung verschoben

곽동현·Veröffentlicht 2026-09-05 07:00 KST
Die internationale Schiffbaukonferenz und die DNV-Prognose für 2050 erschienen in derselben Woche
Die Wettbewerbsbedingungen im Schiffbau und in der Schifffahrt verschieben sich vom Schiffspreis hin zur Erfüllung von Vorschriften
Die Wettbewerbsbedingungen im Schiffbau und in der Schifffahrt verschieben sich vom Schiffspreis hin zur Erfüllung von Vorschriften / ⓒ Breath Journal

Rund 400 Fachleute aus dem Schiffbau- und Schifffahrtsbereich aus acht Ländern kamen am 1. September 2026 in Busan zusammen. Es handelt sich um die "Internationale Schiffbau- und Meerestechnikkonferenz 2026". Als Thema wurde "Navigation in der Unsicherheit: Geopolitik, Dekarbonisierung und die Zukunft der Schiffbauindustrie" gewählt, die Veranstaltung lief mit einer Keynote und drei Sessions. Die Session-Themen waren geopolitischer Wandel und Dekarbonisierungsvorschriften, KI-gestützte autonome Schifffahrt sowie Schiffsfinanzierung.

Der Punkt, zu welchem Preis und wie schnell ein Schiff gebaut werden kann, stand in keiner der drei Sessions für sich allein. Stattdessen füllten Vorschriften, Technik und die Frage der Kapitalbeschaffung das Tagesprogramm.

Im Hintergrund steht die Unsicherheit der Lieferketten.

Während der Krieg zwischen Russland und der Ukraine sowie die Krise im Roten Meer Routen und Frachtraten erschüttern, rückte auch der Zeitplan der Umweltvorschriften von IMO und EU heran. Wenn beide Belastungen gleichzeitig auf eine Branche treffen, verzögern sich Bestellentscheidungen, und die verzögerten Entscheidungen erschüttern wiederum die Baupläne. Die Teilnehmerzahl ist je nach Unterlage mit "rund 400 Personen" und "über 400 Personen" angegeben, in diesem Artikel wird sie daher im Bereich von 400 angesetzt.

Die technische Diskussion teilte sich in die beiden Stränge Kraftstoff und Schiffsbetrieb. Behandelt wurde die Umstellung der Schiffbau- und Zulieferindustrie auf Wasserstoff, daneben kam LNG als kohlenstoffarmer Kraftstoff zur Sprache. Auch AX für autonom fahrende Schiffe stand auf der Vortragsliste. Von der Forschungsseite hieß es in einer Vorstellung, dass neben Schiffen mit dekarbonisierten Kraftstoffantrieben, dem Einsatz von KI-Systemen, autonomen Schiffen und umweltfreundlichen Schiffen auch Meeresenergie und maritime Verteidigungstechnik behandelt werden.

In derselben Woche erschien der zehnte "Maritime Forecast to 2050" von DNV. Darin heißt es, dass der Energieverbrauch der Schifffahrt im Jahr 2050 um bis zu 25 % sinken könne, sofern die globalen Schifffahrtsvorschriften klar werden. Das bedeutet, dass Vorschriften zugleich als Kostenfaktor und als Größe erfasst wurden, die den Energieverbrauch selbst senkt. Auf welches Jahr und welches Szenario sich diese 25 % beziehen, ist im Text des Berichts nachzuprüfen.

DNV legte mehrere Szenarien der Energiewende vor und nannte die Einführung von Energieeffizienztechnik als realistisches Mittel zur Dekarbonisierung. Das heißt, dass es auch während des Wartens auf die Umstellung auf neue Kraftstoffe Punkte gibt, die Reeder schon jetzt angehen können. Effizienztechnik wird meist durch Umbau eingebaut, und ein Umbau kostet Geld. Dass die Konferenz in Busan die Schiffsfinanzierung als eigene Session herauslöste, hängt ebenfalls mit dieser Frage der Umbaufinanzierung zusammen.

Als Veranstalter wurden die Stadt Busan und das Ministerium für Handel, Industrie und Energie angegeben, als Ausrichter die Korea Marine Equipment Industry Cooperative. Die Veranstaltung begann am 1. September um 10 Uhr im Wyndham Grand Busan in Busan. Ob die Vorstellung des DNV-Berichts vor Ort bei dieser Veranstaltung stattfand, ist nicht bestätigt.

Die Bewertungskriterien unterscheiden sich von jener Zeit, in der sich die Rangfolge allein nach Schiffspreis und Baukapazität entschied. Ob sich Schiffe entwerfen lassen, die dem Zeitplan der Vorschriften entsprechen, und zu welchen Konditionen sich das Kapital für den Bau dieser Schiffe beschaffen lässt, stand als Session-Titel auf dem Programm.

Offen bleibt einiges. Das Basisjahr und das Szenario der von DNV genannten Einsparung von 25 % sowie die Konditionen, die in der Session zur Schiffsfinanzierung tatsächlich zur Sprache kamen.

Kwak Dong-hyun, Redakteur · Breath.Econ

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