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Zwei leere Bänke und die Wintersonne

배진경·Veröffentlicht 2026-08-20 08:21 KST
Fünf Minuten, in denen die Schultern im Licht, das die Wolken gerade noch durchdrungen hat, eine Handbreit sinken
Das Licht bleibt nicht lange, darum genügt es
Das Licht bleibt nicht lange, darum genügt es / Foto David Kanigan · Pexels

Hinter den Wolken hat sich alles honigfarben erwärmt. Mittendrin hängt die Sonne als runde Scheibe, und das Licht, das die dicke Wolkenschicht gerade noch durchdringt, breitet sich bis zum Höhenzug am unteren Bildrand aus. Der Baum links steht aufrecht da, fast alle Blätter hat er abgeworfen.

Der Baum rechts schiebt einen dicken Ast über den Bildrand hinaus. Darunter stehen zwei schwarze Bänke, einander nicht zugewandt, und über dem Horizont liegt ein dünnes orangefarbenes Band. Kurz vor Sonnenuntergang, die Zeit, in der sich die Wärme des Tages ein letztes Mal löst.

Solches Licht ist nicht heiß. Hebt man das Gesicht, schließen sich die Augen halb und weichen der Lichtquelle aus, und wegen der Wärme im Nacken sinken die Schultern eine Handbreit. Die Fußsohlen stehen auf der abkühlenden Erde, und diese Kälte und die auf dem Rücken verbliebene Wärme trennen sich im Körper.

Der Atem wird nach und nach länger, auch ohne dass man ihn drängt. Die Hände kommen aus den Taschen und öffnen sich von selbst.

Während man die zwei leeren Bänke ansieht, weiß das den ganzen Tag hastende Gemüt einen Moment lang nicht mehr wohin.

Heute ein paar Schritte zum sonnigen Fenster gehen und dort etwa fünf Minuten einfach stehen. Man muss nur zusehen, wie sich zuerst der Rücken des Hemds erwärmt und danach die Handrücken. Dreht man die Fußspitzen zum Fenster, wird die Fläche größer, auf die das Licht trifft.

Man kann die Augen schließen oder offen lassen. Fühlen sich fünf Minuten lang an, kann man auch nach drei Minuten aufhören.

Dieselben fünf Minuten lassen sich auch auf den Abendabwasch verlegen. Während das durchs Fenster einfallende Licht auf die Handgelenke trifft, prüft man, wie stark der Kiefer angespannt ist. Ob die Schultern, während das Wasser weiterläuft, auch nur ein wenig sinken oder nicht, nur darauf achtet man.

Auch unter dem Licht der Stehlampe vor dem Einschlafen gelingt dieselbe Beobachtung. Man muss nicht auch noch feststellen, was sich verändert hat.

Auch nachdem die Sonne unter die Wolken gesunken ist, bleiben die schwarzen Bänke eine Weile lauwarm.

Redakteurin Bae Jin-kyung · Breath.Social

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