
Die Dachziegel drücken quer auf den oberen Rand des Bildes. Darunter sind die roten Holztüren in einer Reihe geschlossen, und das Fensterpapier leuchtet gelblich, als wäre es von innen erwärmt. Das Licht des späten Nachmittags streicht schräg über die Fenstersprossen und hat in jeder Spalte der Maserung einen feinen Schatten hinterlassen. Die Erde im Hof ist trocken.
Türen werden gemacht, um geöffnet und geschlossen zu werden. Die Türblätter dieses Hauses sind lange benutzt worden, deshalb sind die unteren Bretter röter abgewetzt als die oberen, und die Beschläge sind schwarz verrostet und lassen das Rot des Holzes noch kräftiger hervortreten. Das Können des Zimmermanns bleibt im Muster der Sprossen.
Die Zeit der Menschen bleibt als flache Kerbe auf der Höhe, in der die Hände anfassten. Beim Erhalt alter Häuser geht es meist um Säulen und Dächer, doch mehrmals am Tag geschoben und gezogen wurden diese Hölzer.
Noch einmal der Blick auf den rechten Rand. In den weißen Steinen unterhalb des Sockels sind niedrige Lüftungsöffnungen ausgespart, zwei davon sind kreuzförmig schwarz. Auch ein verschlossenes Haus atmet unter dem Holzboden.
Im Erdhof liegt eine quadratische Steinplatte, halb eingegraben. Jemand wird dort aufgetreten und zur Tür hinaufgestiegen sein.
Neigt sich das Licht nur ein wenig weiter, verschwindet dieses Rot. Wählen Sie vorher ein einziges Türblatt aus und sehen Sie, bis wohin die unteren Bretter abgewetzt sind.
