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Pharma- und Beautyunternehmen ohne Berichtspflicht legen nacheinander Berichte vor

곽동현·Veröffentlicht 2026-06-07 07:26 KST
Erstellungsstandards und Prüfsysteme jeweils unterschiedlich, Streit über die Wirksamkeit wächst
Berichte mit demselben Namen, doch die Messskala unterscheidet sich von Unternehmen zu Unternehmen
Berichte mit demselben Namen, doch die Messskala unterscheidet sich von Unternehmen zu Unternehmen / ⓒ Breath Journal

Unternehmen der Pharma- und Beautybranche haben innerhalb einer Woche nacheinander Nachhaltigkeitsberichte vorgelegt. Boryung gab am 4. Juni 2026 die Veröffentlichung des „Nachhaltigkeitsberichts 2026" bekannt, Ildong Pharmaceutical und APR veröffentlichten am 5. Juni den „Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2026" beziehungsweise den ersten Bericht seit der Unternehmensgründung. Alle drei fallen in den Bereich der freiwilligen Offenlegung, für den das Gesetz keine Veröffentlichung vorschreibt.

Die Zeiträume, die die drei Berichte abdecken, sind weitgehend ähnlich. Ildong Pharmaceutical setzte als Berichtszeitraum Januar bis Dezember 2025 an, APR nahm den 1. Januar bis 31. Dezember 2025 zum Gegenstand. Auch der Bericht von Boryung enthält die ESG-Aktivitäten und -Ergebnisse des Jahres 2025 sowie die mittel- und langfristige Strategie.

Die Erstellungsstandards gehen von Unternehmen zu Unternehmen auseinander. APR teilte mit, den Bericht nach den GRI Standards 2021 erstellt und internationale Offenlegungsindikatoren wie den SASB-Standard und die UN SDGs berücksichtigt zu haben. Welche internationalen Standards die Berichte von Boryung und Ildong Pharmaceutical angewandt haben, lässt sich allein aus den veröffentlichten Inhalten nicht feststellen. Das heißt, dass Dokumente mit demselben Namen nach unterschiedlichen Maßstäben entstehen.

Auch die inhaltliche Ausrichtung unterscheidet sich. Ildong Pharmaceutical wählte über eine Wesentlichkeitsanalyse fünf Kernthemen aus: Sicherung künftiger Wachstumstreiber, Gewinnung von Fachkräften und Stärkung der personellen Kompetenz, Produktqualität und Sicherheitsmanagement, Abfallreduzierung und Kreislaufwirtschaft sowie Stärkung der Antikorruptions-Compliance. APR gab an, die Kernthemen auf Grundlage einer doppelten Wesentlichkeitsanalyse ermittelt zu haben, nannte aber weder die Punkte noch deren Zahl. Boryung setzte sich das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 und stellte vor, dass der Yesan-Campus zwei Jahre in Folge von der Korea Energy Agency als vorbildlicher Betrieb im freiwilligen Energieeffizienz-Zielprogramm ausgewählt wurde.

Quantitative Kennzahlen tauchen selten auf. Ildong Pharmaceutical gab an, die Recyclingquote der Abfälle habe 2025 über 70 Prozent gelegen, nannte den Berechnungsumfang jedoch nicht. Die Erfüllungsquote der Kernindikatoren für die Offenlegung im Corporate-Governance-Bericht sei gegenüber dem Vorjahr um 60 Prozentpunkte gestiegen, schrieb das Unternehmen, die absoluten Werte für das Vorjahr und das Berichtsjahr werden nicht genannt. Wird nur die Steigerung angegeben, haben die Leser keine Möglichkeit zu unterscheiden, ob der Ausgangspunkt niedrig war oder der Endpunkt hoch ist.

Auch in den Darstellungen von Boryung schwankt die Größenordnung. Dass der Ausbau der Produktionsanlage für orale Antibiotika der Penicillin-Gruppe, eines national unentbehrlichen Arzneimittels, 2025 durchgeführt wurde, wird übereinstimmend angegeben, die Erweiterung der Jahresproduktionskapazität wird jedoch einmal als mehr als das Doppelte, einmal als das Doppelte beschrieben. Auch bei der Note A in der Bewertung des freiwilligen Compliance-Programms für fairen Handel (CP) der Fair Trade Commission ist die Angabe des Bewertungsjahres nicht einheitlich. Das Unternehmen teilte mit, es baue als Reaktion auf den weltweiten Versorgungsengpass bei zytotoxischen Krebsmedikamenten eine globale Lieferkette auf und habe als erstes Unternehmen in Südkorea einen Leitfaden für Patienten mit kleinzelligem Lungenkrebs herausgegeben.

Die Grenzen der freiwilligen Offenlegung treten in Beispielen aus anderen Branchen deutlicher hervor. Nach dem Nachhaltigkeitsbericht von Hanwha Aerospace lagen die Investitionen in Sicherheit und Gesundheit 2024 bei 3,5 Milliarden Won und damit bei 0,2 Prozent des operativen Gewinns von 1,7247 Billionen Won im selben Jahr. Das ist weniger als die Hälfte der Investitionen von 7,2 Milliarden Won im Jahr 2023 und bleibt auch hinter den 7,6 Milliarden Won zurück, die der Bericht des Vorjahres als für 2024 geplante Ausgabe angegeben hatte. Nachdem bei einer Explosion im Werk Daejeon sieben Tote und Verletzte zu beklagen waren, durchsuchten am 4. Juni ein Sonderermittlungsteam der Polizeibehörde Daejeon und das Regionale Arbeitsamt Daejeon unter anderem die Hauptverwaltung in Seoul und das Werk Daejeon, die forensische Auswertung der sichergestellten rund 5.400 elektronischen Datensätze dauerte mit Stand 5. Juni an.

Auch wenn der im Bericht genannte geplante Betrag und die tatsächliche Ausgabe auseinandergehen, ist im System der freiwilligen Offenlegung kein Verfahren vorgesehen, das dies herausfiltert. Ob eine Prüfung durch Dritte stattfand und, falls ja, ob deren Prüfungstiefe begrenzt oder hinreichend war, geht aus den drei nun vorgelegten Berichten ebenfalls nicht hervor. Eine freiwillige Offenlegung ohne Prüfung bleibt ein Ergebnis, bei dem das Unternehmen selbst gewählte Kennzahlen auf selbst festgelegte Weise berechnet hat.

Der Anwendungsbereich und der Zeitpunkt für die Einführung einer verpflichtenden ESG-Offenlegung in Südkorea sind noch nicht festgelegt. Unterdessen nehmen die freiwilligen Veröffentlichungen in nicht verpflichteten Branchen zu, und die Debatte über einheitliche Standards und Prüfsysteme folgt dem hinterher. Die nächsten Berichte der drei Unternehmen dürften im ersten Halbjahr 2027 erscheinen, und ob dann dieselben Kennzahlen auf dieselbe Weise erneut vorgelegt werden, ist die Grundlage, an der sich die Wirksamkeit dieser Veröffentlichungen bemessen lässt.

Die Zahl der Veröffentlichungen lässt sich leicht zählen. Schwierig ist es festzustellen, was die darin genannten 70 Prozent, 60 Prozentpunkte und 3,5 Milliarden Won messen und was sie auslassen. Das Mindeste, was die Leserseite tun kann, ist zu prüfen, ob neben der Steigerungsrate auch die absoluten Zahlen stehen und ob Berichtszeitraum und Berechnungsumfang angegeben sind. Kennzahlen, bei denen diese beiden Angaben fehlen, sind vorerst nur eine Darstellung des Unternehmens.

Redakteur Kwak Dong-hyun · Breath.Econ

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