브레스저널 The Breath Journal

Dieser Artikel wurde automatisch aus dem koreanischen Original übersetzt. Original auf Koreanisch lesen

Ein gestreiftes Kissen auf der Bank am Fenster

배진경·Veröffentlicht 2026-05-31 13:35 KST
Eine Ecke des Nachmittags, in der man nach einer Seite zuklappen darf
Auch ungelesen wartet das Buch
Auch ungelesen wartet das Buch / Foto Charlotte May · Pexels

Durch die Lamellen der Holzjalousie fällt das Nachmittagslicht in schmalen Streifen und legt sich dünn über die Bank. Der Baum vor dem Fenster verschwimmt, auf dem Glas sind die Spuren des letzten Regens geblieben. Auf der Bank mit dem abgewetzten Paisleymuster liegt ein blau gestreiftes Kissen, daneben ist ein weißer Vorhang halb heruntergeglitten.

Vor so einer Ecke sinken die Schultern von selbst eine Handbreit herab. Der Atem geht bis in den Bauch und steigt langsam wieder auf, der Blick löst sich irgendwo am Baum vor dem Fenster. Es bleibt nur das Gefühl der Fingerspitzen, die über die verblasste Struktur des Kissens fahren.

Der Gedanke, den Tag ganz ausfüllen zu müssen, wird in so einer Ecke etwas lockerer. Der Körper merkt, dass es Zeiten gibt, die nicht bis zum Ende gehen müssen.

Man darf sich mit einem Buch hierhersetzen, eine Seite lesen und es wieder zuklappen. Wie wäre es, die Hand, die zur nächsten Seite will, kurz anzuhalten und dreimal zu atmen, während der gelesene Satz verschwindet. Schon das zugeklappte Buch auf den Knien macht den Nachmittag lang genug.

Dasselbe Innehalten geht auch morgens an der Haltestelle. Während man auf den Bus wartet, reicht es, den Griff um den Taschenriemen einmal zu lösen und nachzusehen, ob die beiden Schultern unterschiedlich hoch hängen. Wenn eine etwas höher steht, darf man es dabei belassen und weitergehen. Während sich die Zahlen auf der Anzeigetafel ändern, achtet man nur darauf, wo die Schultern gerade liegen.

Das Licht in den Spalten der Jalousie wandert Stück für Stück weiter, und das Kissen hält seine Wärme noch immer.

Bae Jin-kyung · Breath.Social

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