브레스저널 The Breath Journal

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Unter dem moosbewachsenen großen Ast

배진경·Veröffentlicht 2026-05-23 16:26 KST
Im Schatten stehen, den die nach allen Seiten ausgreifenden Äste werfen
Der dicke Ast ist nicht in Eile gewachsen
Der dicke Ast ist nicht in Eile gewachsen / Foto Lucas George Wendt · Pexels

Dicke Äste strecken sich niedrig nach allen Seiten. Auf der Rinde wachsen Moos und kleine Gräser, und das Mittagslicht, das durch die Blätter dringt, streut ein geflecktes Muster auf den Erdboden. Die Wurzeln treten über den Boden hervor und bilden die Grenze des Schattens.

Geht man darunter hinein, sinkt die Temperatur der Luft um eine Lage. Der Atem wird länger, und die hochgezogenen Schultern sinken von selbst. Die Fußsohlen lesen nacheinander die Höhenunterschiede von trockener Erde und moosbewachsenen Wurzeln, und der Blick löst sich in die Ferne.

Was im Gemüt bleibt, ist die Ungeduld. Das Gefühl, etwas schnell zu Ende bringen zu müssen, läuft noch eine Weile allein weiter, nachdem der Körper angehalten hat.

Gehen Sie einmal um den Baum herum. Wer dabei schaut, nach welcher Seite die Äste weiter hinausgewachsen sind und welche Seite der Rinde rauer ist, braucht keine drei Minuten. Wie wäre es, sich nach der Runde wieder an die Stelle zu stellen, an der man zuerst stand?

Dieselben drei Minuten vergehen auch an der Haltestelle. Während man auf den Bus wartet, kann man beiläufig darauf achten, wie viel höher die Schulter mit dem Taschenriemen steht als die andere. Weil die Vormittagssonne noch flach einfällt, zeigt sich dieser Höhenunterschied auch am Schatten. Ohne sich um eine Korrektur zu bemühen, genügt es, sich zu merken, welche Seite höher ist.

Bis dieser Baum sich so weit ausgebreitet hat, dürften hundert Frühlinge nötig gewesen sein.

Bae Jin-kyung, Reporterin · Breath.Social

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