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Anpassung, von der Erklärung zu Gesetz und Finanzwesen

김범수·Veröffentlicht 2026-03-09 10:30 KST
Die Debatte über ein Klimaanpassungsgesetz und der Klimastresstest von drei Institutionen fielen auf denselben Tag
Eine Diskussionsveranstaltung zur Notwendigkeit eines Klimaanpassungsgesetzes fand in der Nationalversammlung statt
Eine Diskussionsveranstaltung zur Notwendigkeit eines Klimaanpassungsgesetzes fand in der Nationalversammlung statt / ⓒ Breath Journal

Der im Dezember 2008 aufgestellte nationale Gesamtplan zur Anpassung an den Klimawandel bis 2030 wurde danach in Maßnahmenpaketen im Fünfjahresrhythmus fortgeführt, und in diesem Jahr läuft das vierte Anpassungsprogramm, das die beteiligten Ministerien im vergangenen Jahr gemeinsam erarbeitet haben. Ob sich die Ansammlung dieser 18 Jahre in einem einzigen Gesetz bündeln lässt, darüber wurde am 9. im Abgeordnetengebäude der Nationalversammlung diskutiert. Es war die von der Abgeordneten Cho Ji-yeon (People Power Party) ausgerichtete Diskussionsveranstaltung "Notwendigkeit eines Klimaanpassungsgesetzes und gesetzgeberische Aufgaben im Zeitalter der Klimakrise". Am selben Tag legten die Bank of Korea, der Finanzaufsichtsdienst und das Wetteramt einen gemeinsamen Plan für einen Klimastresstest vor.

Shin Ji-young, Leiterin der Abteilung für Klimaanpassungspolitik, die den Impulsvortrag hielt, wies darauf hin, dass es Grenzen habe, die Anpassungspolitik allein mit dem bestehenden Rahmen des Grundgesetzes zur Kohlenstoffneutralität zu tragen. Im 2021 verabschiedeten Grundgesetz über Kohlenstoffneutralität und grünes Wachstum stehen 11 Anpassungsartikel, die die Überwachung und Vorhersage der Klimakrise, die Nutzung von Klimafolgendaten und das Verfahren zur Aufstellung von Anpassungsmaßnahmen regeln. Die Anpassung ist damit einem Gesetz aufgesetzt, das die Minderung in den Mittelpunkt stellt. Die Forderung nach einem eigenen Gesetzeswerk setzt hier an.

Cho brachte im vergangenen Monat federführend den "Sondergesetzentwurf über die Anpassung an die Klimakrise und die Stärkung der Resilienz" ein. Die Veranstaltung war die daran anschließende Folgedebatte über diesen Entwurf. Den Vorsitz führte Song Young-il, Präsident der Korean Society of Climate Change Research, an der Diskussion nahmen Nam Sang-wook, Professor an der Fakultät für Betriebswirtschaft der Seowon-Universität, Jang Eun-hye, Leiterin des Teams für Klimawandelgesetzgebung am Korea Legislation Research Institute, Yoo Jae-kook, Referent des Forschungsdienstes der Nationalversammlung, und Lee Chae-won, Leiterin des Referats Klimaanpassung im Ministerium für Klima, Energie und Umwelt, teil.

In der Diskussion kamen zwei Vorschläge auf. Nam sprach sich dafür aus, ein eigenes Klimaversicherungsgesetz zum Ausgleich von Klimaschäden zu schaffen, Jang hielt es für nötig, die Anpassungspolitik über Indikatoren messbar zu machen und dabei den Weg eines neuen Gesetzes zu gehen. Auch eine interessante Einschätzung kam zur Sprache. In Bevölkerungsumfragen wurde der Klimawandel seit 2023 als dringendstes Umweltproblem genannt, doch der Anteil derer, die mit schweren eigenen Schäden rechnen, lag weit darunter.

Der am selben Tag vorgestellte Plan aus dem Finanzbereich will diese Lücke in einer anderen Sprache verkleinern. Das Klimaszenario, das die drei Institutionen gemeinsam erstellen, richtet den Blick auf Klima- und Politikänderungen, die innerhalb der nächsten fünf Jahre eintreten können. Das ist der Punkt, an dem es sich von früheren Tests der Finanzbranche abhebt, die wie beim Pfad zur Kohlenstoffneutralität 2050 Jahrzehnte vorausblickten. In das Szenario fließen das Ausmaß der Schäden durch Naturkatastrophen infolge von Wetterextremen und die Frage ein, wie sich Änderungen der Politik zur Emissionsminderung auf Größen wie BIP und Preise auswirken.

Die Finanzunternehmen nutzen dieses Szenario zur Messung von Kreditausfällen und Schadenquoten im Versicherungsgeschäft. Das Klimarisiko teilt sich in physisches Risiko und Transitionsrisiko und erscheint im Jahresabschluss in Gestalt von Kredit-, Markt-, operationellem und Versicherungsrisiko. Der Weg, auf dem Dürre und Hochwasser den Wert von Sicherheiten mindern, und der Weg, auf dem eine Verschärfung des Emissionshandels die Rückzahlungsfähigkeit bestimmter Branchen erschüttert, werden jeweils zum Gegenstand der Berechnung.

Der Zeitplan hat zwei Stufen. In der ersten Jahreshälfte liegt der Schwerpunkt auf der Erstellung des Szenarios, in der zweiten Jahreshälfte werden die Auswirkungen auf die Finanzunternehmen geprüft. An der Entwurfsarbeit beteiligen sich Forschende der Korea Institute of Energy Technology, das Korea Insurance Research Institute und das Korea Insurance Development Institute sowie eine Gruppe von Klimafachleuten großer Finanzunternehmen. Der Finanzaufsichtsdienst und die Bank of Korea wollen die Verlusthöhe zusätzlich selbst ermitteln und den Ergebnissen der Finanzunternehmen gegenüberstellen, und an Häuser ohne eigene Analysekapazität sollen vereinfachte Formulare gehen.

Hinzu kommen die Bereitstellung von Mitteln für die kohlenstoffarme Transformation, eine Prüfung des Klimarisikomanagements der Finanzhäuser und Workshops zum Austausch über Methoden der Risikomessung. Bei der Anpassung will das Recht die Grundlage schaffen, das Finanzwesen will einen Preis ansetzen. Keines von beiden hält die Katastrophe auf, doch wenn der Schaden in etwas Berechenbares verwandelt wird, verschieben sich die Prioritäten der Vorsorge.

Die Beratung des Gesetzentwurfs und der Szenarioentwurf sind beide noch für dieses Jahr angesetzt, der Kreis der beteiligten Finanzunternehmen und die Frage einer Veröffentlichung der Ergebnisse sind noch nicht entschieden. In der Zwischenzeit gibt es auch etwas, das Einzelne tun können. Einmal den detaillierten Umsetzungsplan der Klimaanpassungsmaßnahmen der eigenen Kommune aufzuschlagen und nachzusehen, wo im eigenen Viertel Überschwemmungsgebiete oder Schutzeinrichtungen gegen Hitzewellen eingezeichnet sind. Das in der Umfrage sichtbar gewordene Gefühl, es gehe einen selbst nichts an, nimmt von dem Moment an, in dem man diese Karte aufschlägt, nach und nach ab.

Kim Beom-su, Redakteur · Breath.Earth

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