브레스저널 The Breath Journal

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Ein Abend, der den ersten Löffel verzögert

배진경·Veröffentlicht 2026-02-24 13:25 KST
Schüssel und Löffel im Licht einer Kerze, dazwischen ein kurzer Zwischenraum
Nur so viel, dass die Wärme der Brühe auf der Zunge bleibt
Nur so viel, dass die Wärme der Brühe auf der Zunge bleibt / Foto Kha Ruxury · Pexels

Im dunklen Raum breitet sich ein Licht von der Größe einer Kerzenflamme aus. Das orangefarbene Glas leuchtet, als sei es von innen erwärmt worden, und die daneben stehende dunkelblaue Porzellanschale glänzt nur am Rand in einer dünnen Linie. Löffel und Stäbchen auf der Holzplatte fangen das Licht auf und legen sich lang hin. Auch der Teller und die Umrisse eines Menschen lösen sich im Hintergrund verschwommen auf.

Wenn man auf einen solchen Abendtisch schaut, wird der Körper etwas langsamer. Die Schultern lösen sich von den Ohren, die Anspannung in den Fingerspitzen lässt nach. Der Blick geht nicht in die Ferne, sondern bleibt im Inneren der Schale.

Unabhängig vom Hunger gibt es Momente, in denen das Gemüt hastet. Ein Abend, an dem man den nächsten Löffel nimmt, bevor man gekaut hat, und mehr auf das Beenden achtet als auf den Geschmack.

Wie wäre es, den ersten Löffel ein wenig zu verzögern. Es genügt, den aufsteigenden Dampf einmal einzuatmen, bevor man ihn in den Mund nimmt, und den Löffel nach dem Schlucken auf den Tisch zu legen und ihn dann wieder aufzunehmen. In diesem kurzen Zwischenraum bleibt die Temperatur der Brühe auf der Zunge.

Dieselbe Verzögerung lohnt sich auch vor der Spüle. Wenn man beim Abwaschen einen Teller abgespült hat, dreht man das Wasser zu, hält das Geschirr weiter in der Hand und macht einen Zwischenraum von drei Zählern. Währenddessen beobachtet man, wie viel Kraft in den Fingern steckt. Es genügt zu bemerken, ob die Innenseite des Daumens weiß gedrückt ist und ob sich diese Kraft ändert, wenn man den zweiten Teller greift.

Das Licht erhellt gerade eine Schale. Auch mit dieser Weite wird der Abend warm.

Bae Jin-kyung, Redakteurin · Breath.Social

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