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Alarm Ende März, Aufzeichnungen beschleunigen die Vorsorge

김범수·Veröffentlicht 2026-03-26 13:14 KST
Anhebung der Waldbrand-Krisenwarnstufe auf "Alarm" und die gleichzeitigen Extremwetterlagen des Jahres 2025
Ende März breiten sich in trockenen Wäldern schon kleine Funken schnell aus
Ende März breiten sich in trockenen Wäldern schon kleine Funken schnell aus / ⓒ Breath Journal

Die Forstbehörde (산림청) hat die landesweite nationale Krisenwarnstufe für Waldbrandkatastrophen am 26. mit Wirkung ab 16 Uhr von "Achtung" auf "Alarm" angehoben. Zu diesem Zeitpunkt gilt in den meisten Landesteilen mit Ausnahme der Region Honam eine Trockenheitswarnung. In der vergangenen Woche kam es landesweit zu 36 Waldbränden. Die Jahreszeit der Frühlingsblüte und die Zeit, in der die Wälder am trockensten sind, fallen erneut zusammen.

Mit der Anhebung halten die Waldkatastrophenschutzbehörden mindestens ein Sechstel ihrer Bediensteten in Bereitschaft und stocken das Überwachungspersonal in waldbrandgefährdeten Gebieten auf. Die Kommunen nehmen ihre regionalen Katastrophen- und Sicherheitszentralen in Betrieb und stellen sich auf den Einsatz ein. Die nationale Krisenwarnung für Waldbrandkatastrophen wird in den vier Stufen Aufmerksamkeit, Achtung, Alarm und Ernstfall geführt. Die jetzige Anpassung ist eine Anhebung um eine Stufe von Achtung auf Alarm.

Nach der Statistik der Forstbehörde ist Ende März die Zeit mit dem höchsten Waldbrandrisiko im Jahr. Auch der Großbrand, der im vergangenen Jahr die Region Yeongnam überzog, ereignete sich zur selben Zeit. Als Zufall des Kalenders lässt sich das kaum ansehen.

Es handelt sich eher um saisonale Bedingungen, bei denen die über den Winter ausgetrocknete Laubschicht, steigende Temperaturen und die Zunahme von Aktivitäten im Freien auf einmal zusammentreffen. Dass dieselben Bedingungen sich jedes Jahr wiederholen, bedeutet, dass auch der Zeitpunkt der Vorsorge jedes Jahr vorhersehbar ist.

Die Forstbehörden nannten als Grund für die Anhebung an erster Stelle die physische Gefahr, die aus Trockenheitswarnung und Temperaturanstieg entsteht. Zudem führten sie den vorbeugenden Charakter der Maßnahme an, mit der im Vorfeld auf den starken Zustrom von Wanderern und Frühlingsausflüglern zur Blütezeit reagiert wird. Es ist ein Vorgehen, bei dem Personal eingesetzt wird, bevor die Gefahr eintritt, statt der Gefahr nach ihrem Ausbruch hinterherzulaufen.

Weiter gefasst ist diese Warnung kein Einzelereignis. In Korea traten 2025 innerhalb eines Jahres eine Rekordhitze und Großbrände, eine als in 108 Jahren beispiellos bezeichnete extreme Dürre sowie Starkregen von mehr als 100 mm pro Stunde gemeinsam auf. Es ist ein Muster, bei dem die trockene und die nasse Jahreszeit jeweils ins Extrem laufen. Lange ausgetrockneter Boden brennt leichter, und verbrannter Wald kann den späteren Starkregen nicht zurückhalten.

Solche Aufzeichnungen müssen nicht als Grund zur Verzweiflung gelesen werden. Dass in Messwerten festgehalten ist, wie Hitzetage, Dürreintensität und Regenintensität einander innerhalb eines Jahres verstärkt haben, bedeutet, dass die Prioritäten der Anpassungspolitik nicht nach Gefühl festgelegt werden müssen. Wo in welcher Jahreszeit Personal stationiert werden soll und in welchen Wäldern Brandschneisen und Wasserspeicheranlagen angelegt werden sollen, lässt sich anhand von Messwerten prüfen. Eine Analyse, die die Aufzeichnungen des Jahres 2025 zusammenfasst, soll auch auf Ebene eines dem Präsidenten direkt unterstellten Gremiums behandelt worden sein.

Aufzeichnungen werden freilich nicht von selbst zu Politik. Ohne Minderung und allein mit Anpassung weitet sich die Spanne der Extreme weiter, und wer ohne Anpassung nur Minderungsparolen voranstellt, kann das Feuer nicht aufhalten, das in diesem Frühjahr auf den Bergkämmen brennt. Dass beide Achsen zusammen vorangetrieben werden müssen, haben die Jahreszeiten gezeigt, die Korea im vergangenen Jahr erlebt hat. Und ein erheblicher Teil dieser Umsetzung beginnt noch vor Budget und Personal beim Handeln des Einzelnen.

Kim Si-hun, Leiter der Abteilung für Waldbrandschutz der Forstbehörde, bat darum, auf Gesetzesverstöße wie das Rauchen in Waldnähe und das illegale Verbrennen von Abfällen zu verzichten. Die meisten Waldbrände entstehen durch Menschenhand. Wer an diesem Wochenende zum Blütenschauen in die Berge steigen will, dem genügt es, das Feuerzeug aus dem Rucksack zu lassen und das trockene Gestrüpp an den Rändern von Feldern nicht abzubrennen. Das billigste und sicherste Löschgerät im Wald der Alarmstufe ist ein Funke, der gar nicht erst entzündet wurde.

Kim Beom-su, Redakteur · Breath.Earth

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