
Stellen Sie sich ein Kraftwerk vor, das gebaut, aber nicht eingeschaltet werden kann. Die Module nehmen Sonnenlicht auf, die Flügel drehen sich im Wind, die Anzeige der Erzeugung auf dem Messgerät steigt. Ist der Weg für diesen Strom jedoch eng, wird ein Teil der erzeugten Leistung einfach verworfen. Anlagen zu errichten und Strom fließen zu lassen ist nicht dasselbe.
In dieser Woche kamen drei Bewegungen auf einmal. In der Managementbewertung öffentlicher Einrichtungen werden erstmals Erneuerbaren-Ergebnisse berücksichtigt, KEPCO (한전) legte Maßnahmen zur Erhöhung der Netzaufnahmefähigkeit vor, und eine Diskussion über eine Gesetzesänderung mit vorrangigem Netzanschluss für Dorfgemeinschaften kam hinzu. Als sich der Bewertungsbogen änderte, war die erste Reaktion der Einrichtungen die Sicherung von Flächen. Eine Reaktion, die zuerst danach fragt, wo gebaut wird.
Der Engpass liegt derzeit jedoch nicht beim Land. In einer Lage, in der die Suche nach Bauplätzen schneller vorangeht als der Anschluss, kommt ein Plan, der allein die Anlagenkapazität erhöht, der äußeren Form der Energiewende nahe. Bevor Indikatoren vermehrt werden, ist es die eigentliche Reihenfolge, die Engpässe beim Anschluss und beim Stromnetz zu lösen.
Die Gegenlogik hat durchaus Gewicht. Was nicht in die Bewertung eingeht, bewegt niemanden, und deshalb braucht es den Druck, zunächst Ergebnisse zu schaffen, sei es bei Flächen oder bei Kapazität. Tatsächlich hat der neue Indikator eine lange aufgeschobene Sache auf den Sitzungstisch gebracht. Es gibt keinen Grund, diese Wirkung selbst zu bestreiten.
Die Frage ist, wohin sich der Druck richtet. Wenn sich nicht angeschlossene Anlagen anhäufen, steigen die Ergebnisse auf dem Bewertungsbogen, doch der tatsächlich ins Netz eingespeiste Strom nimmt nicht zu. Was dann bleibt, sind buchhalterische Erfolge und ungenutzte Vermögenswerte, die sich erst nach einigen Jahren zeigen.
Auch Stimmen, die den Untergang ankündigen, sind übertrieben. Ebenso ist vor der Rede zu warnen, die errichtete Anlagen unmittelbar mit Erfolg gleichsetzt.

Die Maßnahmen zur Netzaufnahmefähigkeit und der vorrangige Anschluss für Dorfgemeinschaften sind deshalb anderer Art. Bei beiden geht es nicht darum, eine weitere Anlage zu errichten. Es geht darum, das Errichtete fließen zu lassen.
Vor allem der vorrangige Anschluss öffnet kleinen Erzeugern, die hinter großen Betreibern auf ihren Platz in der Reihe warteten, die Reihenfolge. Auch bei geringer Größe belastet eine verbrauchsnahe Erzeugung das Netz weniger, weil sie keine langen Übertragungsstrecken durchläuft.
Bei diesem Gegensatz ist niemandem ein Vorwurf zu machen. Die Einrichtungen sind Organisationen, die sich nach dem vorgegebenen Bewertungsbogen richten, und wer den Bewertungsbogen aufstellt, kann nur messbare Posten wählen. Was gezählt wurde, bestimmt also, was getan wird. Kommen Posten wie der Abbau der Anschlusswarteschlange oder die tatsächlich ins Netz aufgenommene Menge in die Bewertung, verschiebt sich auch das erste Sitzungsthema der Einrichtungen von der Fläche zur Leitung.
Der Punkt, den es zu beobachten gilt, ist klar. Wie viele Zeilen zu Anschluss und Übertragung und Verteilung in die kommenden Umsetzungspläne der einzelnen Einrichtungen aufgenommen werden, und ob die Diskussion über den vorrangigen Anschluss zu einer tatsächlichen Anpassung der Reihenfolge führt. Und bei den Informationsveranstaltungen zu Erzeugungsprojekten in der jeweiligen Region gibt es eine Frage zu stellen.
An welche Leitung diese Anlage wann angeschlossen wird. Je mehr Menschen so fragen, desto mehr ändert sich auch die Reihenfolge in den Plänen.
