브레스저널 The Breath Journal

Dieser Artikel wurde automatisch aus dem koreanischen Original übersetzt. Original auf Koreanisch lesen

Ein Sommer in einer Bahn Ramie, drei Tage in Seocheon

편집부·Veröffentlicht 2026-05-19 11:55 KST
Hansan-Ramie-Kulturfest vom 12. bis 14. Juni, immaterielles Erbe aus Handarbeit als Kleidung und auf dem Tisch
Drei Tage lang färbt sich Seocheon in Ramie-Farben
Drei Tage lang färbt sich Seocheon in Ramie-Farben / ⓒ Breath Journal

In Seocheon in Chungcheongnam-do findet vom 12. bis 14. Juni drei Tage lang das Hansan-Ramie-Kulturfest statt. Im Mittelpunkt steht das Weben von Hansan-Ramie, das als immaterielles Kulturerbe der Menschheit der UNESCO eingetragen ist, dazu kommen an einem Ort Kleidung aus Ramie, Speisen mit Ramie und Mitmachangebote zusammen. Es ist der Beginn der Jahreszeit, in der Ramie am kühlsten leuchtet.

Ramie ist ein Stoff, der mehr Geräusch macht, als man ihm ansieht. Beim Spalten der rohen Ramiefasern mit den Zähnen und beim Verbinden durch Reiben auf dem Knie sind Fingernägel, Speichel und Haut im Einsatz, und bei jeder Berührung der trockenen Fasern entsteht ein dünnes, raschelndes Geräusch. Fertig gewebte Ramie hat ein Weiß mit bläulichem Schimmer, nach dem Stärken fühlt sie sich auf dem Handrücken kühl an. Auf dem Festgelände sieht man eher diesen Prozess als die fertige Kleidung.

Das Programm teilt sich grob in drei Stränge. Vorführungen, bei denen man den Händen der Weberinnen aus der Nähe zusieht, Mitmachangebote, bei denen man Kleidung aus Ramie anprobieren und anfassen kann, und Speisen mit Ramie als Zutat. Kleidung und Speisen ähneln einander darin, dass sie das Erbe nicht beim Betrachten hinter Glas belassen, sondern körperlich erfahrbar machen.

Dazu kommen die Diskussionen eines Symposiums über Hanbok und Lebenszyklusriten. Es geht darum, was Menschen während des Geborenwerdens, Aufwachsens, Heiratens und Fortgehens getragen haben. Ramie war darunter ein Stoff, der lange dem Sommer und den Trauerriten zugeordnet war.

Ein eingetragenes Erbe als Fest zu öffnen, ist immer mit Spannungen verbunden. Weil sich das Spalten und Verbinden von Hand nicht durch Maschinen ersetzen lässt, ist der Stoff teuer, die Zahl der Menschen, die ihn bearbeiten, nimmt ab, und ein Fest trägt immer das Risiko, diese Seltenheit für einen Moment zur Schaustellung zu machen. Dennoch entstehen ohne das Zeigen auch keine Menschen, die es lernen wollen. Die dreitägige Veranstaltung ist eher ein Versuch, dazwischen die Balance zu finden.

Seocheon ist eine Gegend, in der Wattflächen und Reisfelder nebeneinander liegen, und die Ramiepflanze ist eine Kulturpflanze, die den feuchten Sommer dieses Bodens überstanden hat. Hinter einer Bahn Ramie stand die Arbeit eines ganzen Dorfes mit Pflanzen, Schneiden, Kochen und Trocknen. Darin liegt der Grund, warum das Fest eine Veranstaltung der örtlichen Gemeinschaft ist.

Zum genauen Zeitplan und zur Durchführung der Programme sieht man sich besser die Hinweise des Veranstalters an, bevor man aufbricht. Die Sonne ist an frühsommerlichen Tagen stark, also Hut und Wasser mitnehmen, und für die Mitmachangebote mit Ramiefasern sind trockene Hände von Vorteil.

Der nächstgelegene Termin ist Freitag, der 12. Juni. Von diesem Tag an lässt sich drei Tage lang auf den Höfen von Seocheon das Geräusch der sich verbindenden Fasern selbst hören.

Veranstaltungsinformationen
Zeit: 12. (Fr) bis 14. (So) Juni 2026, 3 Tage
Ort: Seocheon, Chungcheongnam-do
Hauptprogramme: Vorführung des Hansan-Ramie-Webens, Kleidung und Speisen aus Ramie, Mitmachangebote, Symposium zu Hanbok und Lebenszyklusriten

Redaktion · Breath.Culture

Verwandte Artikel

댓글