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Eröffnungsaufführung 'Sanhwabi' des Nationalen Zentrums für immaterielles Kulturerbe am 11. auf der Bühne von Eolssumaru

김범수·Veröffentlicht 2026-04-03 14:24 KST
Eröffnungsaufführung 'Sanhwabi' des Nationalen Zentrums für immaterielles Kulturerbe, Jeonjus Frühling in sieben Themen
Die Eröffnungsaufführung 'Sanhwabi' hebt im großen Saal von Eolssumaru den Vorhang
Die Eröffnungsaufführung 'Sanhwabi' hebt im großen Saal von Eolssumaru den Vorhang / ⓒ Breath Journal

Das Nationale Zentrum für immaterielles Kulturerbe (국립무형유산원) der Korea Heritage Service (국가유산청) bringt 'Sanhwabi (山火賁)' als Eröffnungsaufführung des Jahres 2026 auf die Bühne. Am 11. um 16 Uhr im großen Saal von Eolssumaru, alle Plätze sind frei. Der Titel stammt aus dem zweiundzwanzigsten Hexagramm des I Ging und bezeichnet eine schlichte Schönheit, die dem Wesen aufliegt. Das Bild eines Feuers, das unter dem Berg brennt, wurde unmittelbar zum Gerüst der Aufführung.

Die Aufführung gliedert sich in sieben Themen: Atem, Klang, Linie, Licht, Spiel, Ritus und Eintracht. Den Atem eröffnen Piri-Jeongak und Daechwita. Die erste Klangwelle, die aus der Messingtrompete Nabal und der Taepyeongso strömt, bewegt die Luft im Zuschauerraum, danach übernimmt der Seodo-Gesang. Kim Gwang-suk, Trägerin, die die Gesänge der Provinzen Pyeongan und Hwanghae überliefert hat, entfaltet mit 'Sanyeombul' und 'Jajinyeombul' diese Textur auf der Bühne.

Die Linie übernimmt Gannil, die Herstellung des schwarzen Hutes. Der Rand des schwarzen Gat, geflochten aus Rosshaar und Bambusstreifen, die wie Fäden gespalten wurden, jene eine dünne Kurve wird hier in die Sprache der Bühne übertragen. Beim Licht stehen Geumbakjang und Taepyeongmu gemeinsam auf der Bühne. Die Schrittführung der Trägerin Yang Seong-ok, die den Taepyeongmu der Kang-Seon-yeong-Schule überliefert, und die Fingerspitzen, die Gold auf Seide pressen, liegen unter demselben Licht.

Das Spiel entfaltet sich am lautesten. Park Jeong-uk, Träger des Baebaengi-gut der Provinz Pyeongan unter den fünf nordkoreanischen Provinzen, tritt auf. Das Baebaengi-gut ist ein erzählender Gesang der Seodo-Region, bei dem ein einzelner Sänger die Stimmen mehrerer Figuren wechselt und das ganze Stück trägt. Dazu springt die Löwenmaske des Bukcheong Sajanoreum herein und schüttelt ihr Fell.

Beim Ritus folgen Jongmyo-Jeryeak und Ilmu, und es ist ein Programmpunkt vorgesehen, bei dem das Publikum auf die Bühne kommt und mitwirkt. Der Aufbau lässt den Zuschauerraum die Ritualmusik, die 500 Jahre lang in fester Form bestanden hat, mit dem Körper durchlaufen. In der abschließenden Eintracht singen alle Mitwirkenden Arirang.

Die Bühnen von 'Linie' und 'Licht' stellen das aus den Fingerspitzen entstandene Material unter das Licht
Die Bühnen von 'Linie' und 'Licht' stellen das aus den Fingerspitzen entstandene Material unter das Licht / ⓒ Breath Journal

Die Bühne wird nicht allein von Trägern der Tradition gefüllt. Kang Eun-il, die Haegeum Plus gegründet hat und zwischen Klassik, Jazz und Pop gewechselt ist, und Han Sol-ip, die traditionelle Schlaginstrumente und das Unra (雲鑼) zu ihrem Schwerpunkt gemacht hat, sind dabei. Die alternative Elektronikband 64 Ksana der drei Musiker Jundo, Ejo und Won Jae-yeon mischt Techno und Gut-Musik zusammen. Auch 'Ttan Ttantta Dan', die Gruppe für zeitgenössischen Tanz des Choreografen Choi Jin-han, und Yeonhuijeomchuri, dessen Name 'Laden, der Yeonhui erschließt und bedenkt' lautet, treten auf.

Als Hintergrund der Planung wurde das wachsende internationale Interesse an koreanischen Stoffen genannt. Beispiele sind der Film 'KPop Demon Hunters' und das neue Album 'Arirang' von BTS (방탄소년단). Zwischen der Art, die Urform in einen Glaskasten zu stellen, und der Art, sie mit zeitgenössischem Gespür neu zu verbrennen, hat diese Aufführung die zweite gewählt. Wie weit diese Wahl die Urform bewahrt, lässt sich erst nach dem Ende der Vorstellung ermessen.

'Sanhwabi' hält in Jeonju nicht an. Als Sonderaufführung zur 48. Sitzung des Welterbekomitees, die am 23. und 24. Juli im Auditorium der BEXCO in Busan stattfindet, wird es erneut angesetzt. Ob die Zusammenstellung der Bühne in Jeonju und der Bühne in Busan gleich ist, ist nicht bekannt.

Diese Bühne des Nationalen Zentrums für immaterielles Kulturerbe, das von Direktor Park Pan-yong geleitet wird, lässt sich nur nach vorheriger Reservierung sehen. Auskunft unter 063-280-1500. In dem Moment, in dem der erste Klang des Daechwita gegen die Decke des großen Saals schlägt, lässt sich vom Zuschauerraum aus unmittelbar erkennen, in welchem Licht das Feuer unter dem Berg brennt.

Kim Beom-su, Reporter · Breath.Culture

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