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Strompreise für Stahl: Statt einer Senkung liegt eine 'bedingte Erstattung' auf dem Verhandlungstisch

곽동현·Veröffentlicht 2026-09-18 18:00 KST
Forum in der Nationalversammlung, an Dekarbonisierungsinvestitionen geknüpfte Förderung und Erstattung aus den Versteigerungserlösen für Emissionszertifikate vorgeschlagen
Als Alternative wurde ein Erstattungsmodell vorgestellt, das die im Strompreis enthaltenen CO2-Kosten zurückgibt
Als Alternative wurde ein Erstattungsmodell vorgestellt, das die im Strompreis enthaltenen CO2-Kosten zurückgibt / ⓒ 브레스저널

Beim Forum zu den Strompreisen der Stahlindustrie, das am 17. September 2026 in der Nationalversammlung stattfand, ging es nicht um die Frage, wie stark die Tarife gesenkt werden sollen. Die Diskussion konzentrierte sich darauf, wie die Förderung gestaltet werden soll. Statt einer pauschalen Senkung der Strompreise wurden ein Fördersystem, bei dem staatliche Haushaltsmittel unter der Bedingung von Dekarbonisierungsinvestitionen eingesetzt werden, und ein Erstattungsmodell, das die auf die Strompreise abgewälzten CO2-Kosten aus den Versteigerungserlösen für Emissionszertifikate zurückgibt, als Alternativen genannt. Auch Befreiungen von bestimmten Posten wurden in die Diskussion einbezogen.

Die Stahlherstellung verlagert sich hin zu Verfahren, die mehr Strom verbrauchen. Mit der Elektrifizierung im Zuge der Klimaneutralität steigt der Strombedarf der Stahlbranche. Elektrolichtbogenöfen und die wasserstoffbasierte Direktreduktion wurden als Mittel für den Übergang zu einer CO2-armen Produktion genannt, und beide Verfahren verbrauchen große Mengen Strom. Der Abgeordnete Lee Sang-hwi sagte, wenn die Umstellung auf CO2-arme Verfahren wie die wasserstoffbasierte Direktreduktion richtig in Gang komme, werde die Stromkostenbelastung der Stahlindustrie weiter steigen.

Bei einer Senkung fällt der Vorteil entsprechend dem Stromverbrauch an, bei einer bedingten Förderung nur bei denjenigen, die ihre Anlagen umstellen. Auf dem Forum wurde Letztere mit der Begründung in den Vordergrund gestellt, dass Anreize für Umstellungsinvestitionen geschaffen werden müssten.

Ein als 'Professor Jeong' bezeichneter Referent schlug unter Verweis auf Beispiele aus dem Ausland vor, mit klimabezogenen Finanzmitteln die Dekarbonisierungskosten stromintensiver Industrien zu unterstützen. Der Vorschlag, die Versteigerungserlöse für Emissionszertifikate als Finanzierungsquelle zu nutzen, gehört dazu.

Wie weit der Kreis der Erstattungsberechtigten gezogen werden soll, nach welchen Kriterien der abgewälzte CO2-Kostenanteil berechnet werden soll und auf welche Bestandteile des Strompreises die Befreiung abzielt, wurde im Stadium des Forums nicht geklärt. Auch bei der Frage, ob die Mittel aus dem Staatshaushalt oder aus den Versteigerungserlösen für Emissionszertifikate kommen sollen, setzten die Referenten unterschiedliche Schwerpunkte.

Der Strombedarf der Stahlindustrie dürfte während der Umstellung der Verfahren weiter steigen. Je nachdem, ob diese Belastung durch eine Senkung der Strompreise selbst verringert oder entsprechend den Investitionen in die Umstellung zurückerstattet wird, ändert sich, wie viel Grund die Unternehmen haben, den Austausch ihrer Anlagen zu beschleunigen.

Reporter Kwak Dong-hyun · Breath.Econ

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