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Die Jangseung des Chilgapsan werden unter Kirschblüten neu geschnitzt

편집부·Veröffentlicht 2026-04-11 16:49 KST
Ein Frühling des dörflichen Schutzglaubens, eröffnet im Jangseung-Park von Cheongyang
Im Jangseung-Park am Fuß des Chilgapsan ist der Frühling eingezogen
Im Jangseung-Park am Fuß des Chilgapsan ist der Frühling eingezogen / ⓒ Breath Journal

Das Chilgapsan-Jangseung-Fest in Cheongyang wurde am 11. April rund um den Jangseung-Park am Chilgapsan eröffnet. Wer den Kirschblütenweg entlang hineingeht, wird von Jangseung empfangen, die aus Kiefernholz geschnitzt aufgestellt sind und die Augen weit aufreißen. Rituale des dörflichen Schutzglaubens wie das Schnitzen der Jangseung und das Jangseung-Ritual bilden das Gerüst des Festes.

Der Jangseung spricht schon über sein Material. Das Innere des entrindeten Stammes ist zunächst feucht cremefarben und sinkt nach einigen Jahren in Wind und Regen ins Graue ab. Der dumpfe Klang, wenn das Beil des Schnitzers ins Holz beißt, und der Harzgeruch, der aus dem frisch ausgehobenen Holz aufsteigt, liegen tief über dem Parkgelände.

Das Jangseung-Ritual ist das Verfahren, mit dem dieses Holz als Gottheit behandelt wird. Der alte Glaube, der am Dorfeingang aufgestellt Seuchen und Unheil abwehrte, ist in die Form eines Festes eingetreten, und an dieser Stelle entsteht immer eine Spannung. Um das Ritual zu bewahren, braucht es die Zeit und die Hände der Dorfbewohner, und um es zu nutzen, muss man es auf eine für Besucher ansehnliche Länge kürzen.

Das Chilgapsan-Jangseung-Fest hat sich zwischen diesen beiden Seiten dafür entschieden, den Vorgang des Schnitzens selbst auf die Bühne zu stellen. Stellt man nur die fertigen Stücke aus, entsteht ein Skulpturenpark, zeigt man die schnitzenden Hände, wird die Technik weitergegeben. Die wenigen Minuten, in denen Besucher vor dem Holz stehen und dem Klang des Beils zuhören, werden zum schmalen Durchgang dieser Weitergabe.

Im selben Frühling folgen Feste anderer Art. Das Mungyeong-Teeschalen-Fest und das Yeosu-Schildkrötenschiff-Fest werden am selben Tag, dem 1. Mai, eröffnet. Die Tradition der Töpfer, die Ton formen und ins Feuer geben, und die Erinnerung an das Meer des Imjin-Jahres bilden jeweils ihre eigene Achse.

Stellt man die drei Feste nebeneinander, sieht die Landschaft der regionalen Frühlingsfeste etwas anders aus. In einer Zeit, in der Veranstaltungen für die Kirschblütenbesucher überhandnehmen, stellen diese das Handwerk der Menschen und den Glauben des Dorfes voran. Die Blüten fallen nach einer Woche, aber wie man Holz schnitzt und wie man Ton bearbeitet, bleibt auch im nächsten Jahr.

Am Fuß des Chilgapsan stehen die Kirschblüten Mitte April nahe am Höhepunkt. Der Rundweg durch das Gelände des Jangseung-Parks enthält Steigungen, bequeme Schuhe sind daher besser. Am Eröffnungstag drängen sich die Menschen, in den frühen Stunden ist es ruhiger.

Steht an einer Seite des Parks ein halb fertig geschnitzter Jangseung, empfiehlt es sich, den Blick lange darauf zu richten. An der Schnittfläche des Holzes, das vor der Stufe zum Gesicht angehalten hat, zeigt sich am ehrlichsten, was dieses Fest bewahren will. Die Kirschblüten fallen nächste Woche.

Veranstaltungsinformationen
Termin: Eröffnung am 11. April 2026
Ort: Gelände des Jangseung-Parks am Chilgapsan, Cheongyang
Hauptprogramm: Jangseung-Schnitzen, Jangseung-Ritual, Kirschblütenweg

Redaktion · Breath.Culture

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