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Altbatterien und Altmodule werden zum Mineralienlager

김범수·Veröffentlicht 2026-01-29 15:43 KST
Klimaministerium nimmt System zur Rückgewinnung kritischer Mineralien aus künftigen Abfallressourcen in Betrieb
Geräte, die bisher als Abfall eingestuft wurden, gehen in ein Verfahren zur Rohstoffrückgewinnung
Geräte, die bisher als Abfall eingestuft wurden, gehen in ein Verfahren zur Rohstoffrückgewinnung / ⓒ Breath Journal

In einem Repeater, der auf dem Dach einer Mobilfunk-Basisstation das Ende seiner Lebensdauer erreicht hat, stecken Seltene Erden. Dieses Metall wurde bislang meist zum Schrottpreis verrechnet. Der am 26. Januar vom Ministerium für Klima, Energie und Umwelt (기후에너지환경부) veröffentlichte "Arbeitsplan 2026 der Abteilung für Ressourcenkreislauf" kommt einer Erklärung gleich, diese Rechnung zu ändern. Ein Demonstrationsvorhaben, das aus ausgedienten Telekommunikationsanlagen Seltene Erden und andere kritische Mineralien gewinnt, steht an vorderer Stelle des Plans.

An dem Vorhaben beteiligen sich das Klimaministerium, das Ministerium für Wissenschaft und IKT sowie die drei Mobilfunkanbieter. Vorgesehen ist, ein Kreislaufsystem von der Demontage über die Sammlung an Stützpunkten bis zum Recycling aufzubauen und eine Leitlinie zur Kreislaufnutzung mit den Ergebnissen der Demonstration vorzulegen. Je nach Unterlage heißt es "Pilotvorhaben" oder "Demonstrationsvorhaben", der behandelte Inhalt ist derselbe.

Am Tag nach der Veröffentlichung des Plans setzte sich die Facharbeit sofort in Bewegung. Am Nachmittag des 27. Januar fand im Nebengebäude des Ministeriums für Klima, Energie und Umwelt unter Leitung von Kim Go-eung, dem Leiter der Abteilung für Ressourcenkreislauf, die erste Sitzung der Governance zur Erarbeitung einer Strategie für die Sicherung kritischer Mineralien statt. Vertreter des National Institute of Environmental Research (국립환경과학원), der Korea Environment Corporation, des Korea Environmental Industry and Technology Institute, des Korea Environment Institute und des Korea Institute of Geoscience and Mineral Resources kamen zusammen und gingen die Entwicklungen im In- und Ausland, den Stand der Technikentwicklung und die Lage der künftigen Abfallressourcen durch. Das Ministerium hat zudem mit der Erarbeitung einer "Strategie zur Stärkung der Kreislaufnutzung künftiger Abfallressourcen" begonnen.

Die Strategie zielt auf Elektroauto-Batterien, Telekommunikationsanlagen und Permanentmagnete. Als Hintergrund wird der Umstand genannt, dass ein erheblicher Teil des im Inland anfallenden Elektroschrotts mitsamt den enthaltenen Mineralien ins Ausland abfließt oder schlicht als Alteisen behandelt wurde. Auch eine technische Demonstration zur Rückgewinnung Seltener Erden aus den in Altgeräten verbauten Permanentmagneten wird vorangetrieben.

Die Aufgaben unterscheiden sich je nach Produktgruppe. Für ausgediente Solarmodule wird mit Blick auf steigende Anfallmengen eine Technik entwickelt, die mit weniger Energie schnell und mit hoher Reinheit trennt. Für Altbatterien aus Lithium-Eisenphosphat (LFP), bei denen der geringe Materialwert den Anreiz zum Recycling schwächt, soll ein eigenes, zugeschnittenes Managementkonzept erarbeitet werden. Bei gebrauchten Batterien wird der gesamte Ablauf von Demontage und Trennung automatisiert, und die Arbeiten zur Umstellung der hydrometallurgischen Verfahren auf umweltfreundliche und hocheffiziente Methoden werden fortgeführt.

Die Trenntechnik, die das Modul Schicht für Schicht auftrennt, wird zum Schlüssel des Recyclings
Die Trenntechnik, die das Modul Schicht für Schicht auftrennt, wird zum Schlüssel des Recyclings / ⓒ Breath Journal

Mit Rückgewinnungstechnik allein kommen die Mineralien nicht zusammen. Die Ware muss bis zum Verfahren gelangen. Deshalb wird die Zahl der Sammelbehälter für Elektroaltgeräte und Altbatterien gegenüber dem Vorjahr um mehr als das Doppelte auf 40.000 aufgestockt, und auch der Anwendungsbereich der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) für Elektro- und Elektronikgeräte wird ab diesem Jahr ausgeweitet. Damit sollen die Hersteller auch die Rücknahme ausgedienter Produkte übernehmen und der Zulauf an Rohstoffen verbreitert werden.

Auch die Instrumente auf der Industrieseite werden überarbeitet. Neu eingeführt wird eine "Sonderzone für Kreislaufwirtschaftsregulierung", die bei der Wiederverwendung von Prozessnebenprodukten innerhalb des Betriebs die Abfallauflagen für Sammlung, Transport und Recycling lockert. Bei der Auswahl von Vorreiterunternehmen und Industrieparks liegt der Schwerpunkt auf energieintensiven Branchen wie Stahl, Petrochemie, Halbleiter und Lebensmittel. Auch der Schwerpunkt der Recyclingpolitik verlagert sich vom Verbrennen hin zum werkstofflichen und chemischen Recycling, die Fördergelder werden je nach Art unterschiedlich ausgezahlt, und für Pyrolyseanlagen gelten Regulierungsausnahmen.

Auch Bereiche jenseits der Mineralien kommen in Bewegung. Die Zielvorgaben für die Biogaserzeugung werden nach dem öffentlichen Sektor ab diesem Jahr auf den privaten Sektor ausgeweitet, und bei der Verfestigung von Gülle zu Brennstoff senken die Zulassung beigemischter Zusatzbrennstoffe sowie gelockerte Vorgaben zu Form und Heizwert die Hürde. Aus einer Analyse der regional anfallenden Mengen an Schweine- und Rindergülle wird auch ein Standardmodell für energieautarke Dörfer erstellt. Für Altkleider mit einheitlichem Material wie Vereinskleidung wird ein System aufgebaut, um sie zu zerkleinern und als Füllmaterial zu verwenden oder mittels Depolymerisation Langfasern daraus zu gewinnen.

Der "Erste Rahmenplan für die Kreislaufwirtschaft", der all diese Teile zusammenführen soll, befindet sich in der Erarbeitung. Planungszeitraum und Zielkennzahlen stehen noch nicht fest. Auch wenn Technik und Regelwerk bereitstehen, bleibt ein letztes Feld auf der Stufe der Abgabe.

Bei der getrennten Abgabe von Getränkekartons in Mehrfamilienhäusern werden noch im ersten Halbjahr dieses Jahres Standards für eigene Sammelbehälter erarbeitet und Sammelbeutel verteilt. Ein altes Handy, das seit Jahren in der Schublade herumliegt, und eine leere Powerbank zum nächsten Sammelbehälter zu bringen, lässt sich auch in dieser Woche erledigen. Dass ein Magnetstück darin zum Rohstoff wird, der importierte Mineralien ersetzt, beginnt nun in politischen Dokumenten zu stehen.

Kim Beom-su, Reporter · Breath.Earth

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