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Der April auf Cheongsando, langsam über gelbe Hänge gehen

편집부·Veröffentlicht 2026-03-26 10:50 KST
Der Frühling einer Insel, in dem zum Slow-Walking-Fest der Rapsblüte die Meerestherapie hinzukommt
Die Rapsfelder von Cheongsando im April, die sich zwischen den Steinmauern ausbreiten
Die Rapsfelder von Cheongsando im April, die sich zwischen den Steinmauern ausbreiten / Foto Ra Seong-min · CC BY-SA 3.0

Auf Cheongsando im Landkreis Wando (Jeollanam-do) findet im April ein Slow-Walking-Fest zur Rapsblüte statt. Passend zu der Zeit, in der sich die Hangfelder der Insel gelb färben, macht die Veranstaltung das Gehen selbst zum Programm. Dazu kommen Programme der Meerestherapie, die das Meer nutzen, und die ganze Insel verändert ihren Charakter hin zu einem Raum der Erholung.

Auf den Wegen von Cheongsando lässt es sich kaum schnell gehen, auch wenn man es versucht. Die Steinmauern biegen sich, Hänge folgen aufeinander, und unter den Füßen liegt fein zerbrochener Stein. Beim Gehen erreichen abwechselnd der herbe und süßliche Geruch des Raps und die salzige Luft des Seewinds die Nasenspitze.

Während des Festes gehen die Besucher diesen Weg ohne vorgegebenes Tempo. Auch auf einzelnen Abschnitten stehenzubleiben und auf das Meer zu schauen gilt als Teil des Programms. Die Programme der Meerestherapie legen den Schwerpunkt darauf, den Körper mit dem zu erholen, was die Insel ohnehin besitzt, mit Meerwasser, Watt und Seewind.

Cheongsando ist eine Insel, die den Namen Slow City lange bewahrt hat. Dieser Name wurde nicht als Werbespruch für den Tourismus vergeben. Er stammt aus der Maserung des Lebens, die die Inselbewohner lange geformt haben, aus Steinmauern, Hangfeldern und Gudeuljang-Reisfeldern (구들장논).

Die Langsamkeit hier ist keine Sache des Geschmacks. Das steile Gelände hat die Menschen dazu gebracht, so zu leben.

Je größer das Fest wird, desto stärker gerät diese Bedingung ins Wanken. Kommen viele Menschen, werden die Wege breiter, und auf breiteren Wegen verschwindet der Grund, langsam zu gehen. Auch die Entscheidung, die Meerestherapie hinzuzufügen, steht in derselben Spannung. Zwischen der Nutzung des Inselmeers als Ressource und dem Belassen des Inselmeers, wie es ist, braucht es einen Betrieb, der sich nach keiner Seite ganz neigt.

Deshalb muss der Blick auf dieses Fest zwei Schichten haben. Das gelbe Blütenfeld ist ein Bild für eine Frühlingssaison, doch die Steinmauern, die diese Blüten tragen, sind über mehrere Generationen aufgeschichtet worden. Ob die Schritte der Besucher in einem Rahmen bleiben, der die Steinmauern nicht einstürzen lässt, bleibt als Aufgabe, die das Fest Jahr für Jahr beantworten muss.

Der genaue Zeitplan und die Zusammensetzung der Programme werden bekannt, sobald der Landkreis Wando und die Festivalleitung sie festgelegt haben. Auch Preise, Buchungsverfahren und Informationen zum Fährbetrieb müssen die Ankündigung abwarten. Da Cheongsando eine Insel ist, die man nur mit dem Schiff erreicht, prüft man bei der Planung eines Besuchs besser Gezeiten und Fährverbindungen zusammen.

Der Raps im April verblüht, ohne einen vollen Monat zu überdauern. Wenn die Blüten gefallen sind, bedeckt sich das Hangfeld wieder mit Grün, und nur die Steinmauern bleiben, wie sie sind. Wer die wenigen Tage mit dem kräftigsten Gelb sehen möchte, erkundigt sich vorab nach den Fährverbindungen nach Cheongsando um die Mitte des Aprils.

Informationen zur Veranstaltung
Zeit: April 2026
Ort: Cheongsando, Landkreis Wando, Jeollanam-do
Hauptprogramme: Slow Walking zur Rapsblüte, Programme der Meerestherapie

Redaktion · Breath.Culture

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