브레스저널 The Breath Journal

Dieser Artikel wurde automatisch aus dem koreanischen Original übersetzt. Original auf Koreanisch lesen

Die alten Paläste öffnen in der Frühlingsnacht ihre Tore, am 24. April das Palastkulturfestival

편집부·Veröffentlicht 2026-04-09 16:19 KST
Fünf Paläste und das Gelände von Jongmyo als Bühne, ein Frühling, in dem man in den Alltag des Königshauses hineingeht
Das Festival macht fünf Paläste, darunter Gyeongbokgung, und Jongmyo zu seiner Bühne
Das Festival macht fünf Paläste, darunter Gyeongbokgung, und Jongmyo zu seiner Bühne / ⓒ Breath Journal

Am 24. April wird in fünf Palästen, darunter Gyeongbokgung, und auf dem Gelände von Jongmyo das Palastkulturfestival 2026 (궁중문화축전) eröffnet. Während die Frühlingsveranstaltungen meist den Blüten folgen, macht dieses Festival die alten Gebäude und die Höfe dazwischen unmittelbar zur Bühne. Bis zur Eröffnung sind es gut zwei Wochen.

Die Steinplatten (Bakseok) auf dem Hof vor der Halle Geunjeongjeon sind nicht glatt. Streicht man mit der Handfläche darüber, spürt man eine raue Maserung, und Grau und helles Braun mischen sich in jedem Stein etwas anders. Wenn die Sonne tiefer steht, legt sich der Schatten der Rangsteine lang über diese unebene Fläche. Das trockene Geräusch der Schuhsohlen bei jedem Schritt ist in der Frühlingsnacht besonders deutlich zu hören.

Geht man hinüber nach Jongmyo, ändert sich die Luft. Das Dach der Haupthalle Jeongjeon streckt sich nur in die Breite, und die Terrasse Woldae darunter trägt keinerlei Schmuck. Am Tag nach einem Regen liegt der Geruch feuchter Erde und alten Holzes tief über dem Gelände.

Was das Festival hervorhebt, ist die Art, das Leben des Joseon-Königshauses statt durch eine Glasscheibe zu betrachten selbst zu begehen und zu erleben. Es bleibt nicht beim Betrachten der in Ausstellungsräume gebrachten Exponate, es kommt dem nahe, die Größe, die Dunkelheit und die Feuchtigkeit des Raums, in dem diese Gegenstände standen, mit dem eigenen Körper zu ermessen. Der alte Palast in der Frühlingsnacht ist die Zeit, die dieses Empfinden am besten hergibt.

Unter dem langen Dach der Halle Jeongjeon in Jongmyo breitet sich die Terrasse Woldae in die Breite aus
Unter dem langen Dach der Halle Jeongjeon in Jongmyo breitet sich die Terrasse Woldae in die Breite aus / Foto Jihong Min · CC BY-SA 4.0

Natürlich nutzt sich das Erbe ab, je mehr Menschen ein und aus gehen. Auch die Steinplatten, die mehrere Jahrhunderte überdauert haben, schleifen sich unter Zehntausenden Schuhpaaren nach und nach ab, und Holz und Dancheong-Bemalung reagieren am Ende auf das Licht, das Nacht für Nacht angeht. Sperrt man das Kulturerbe weg, ist es sicher, gerät aber in Vergessenheit, öffnet man es, lebt es auf, nimmt aber Schaden. Das Festival ist eine Veranstaltung, die die Waage irgendwo dazwischen jedes Jahr neu einstellt.

Eintrittspreise und Reservierungsverfahren wurden nicht bekannt gegeben. Die fünf Paläste und Jongmyo liegen in einer Entfernung, die zu Fuß zu bewältigen ist, doch für einen Rundgang an einem einzigen Tag sind sie zu groß, deshalb ist es besser, ein oder zwei Orte auszuwählen und sie in Ruhe anzusehen. Die Temperatur fällt nachts im Vergleich zum Tag stark ab, eine Jacke sollte man mitnehmen.

Am Abend der Eröffnung genügt schon eine Runde entlang der Palastmauer als Anfang. Wer den Moment gesehen hat, in dem hinter der Mauer die Enden der Dachtraufen in der Dunkelheit versinken, findet den Grund hineinzugehen von selbst.

Veranstaltungsinformationen
Termin: Eröffnung am 24. April 2026
Ort: die fünf großen Paläste, darunter Gyeongbokgung, und das Gelände von Jongmyo
Eintritt: noch nicht festgelegt

Redaktion · Breath.Culture

Verwandte Artikel

댓글