브레스저널 The Breath Journal

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Sieben von zehn Büroangestellten nutzen generative KI

곽동현·Veröffentlicht 2026-04-01 16:02 KST
Erfahrungsquote steigt binnen eines Jahres um 11,2 Prozentpunkte auf 44,5 Prozent, die Regeln im Arbeitsalltag kommen hinterher
Generative KI ist dabei, vom persönlichen Werkzeug zur Arbeitspraxis zu werden
Generative KI ist dabei, vom persönlichen Werkzeug zur Arbeitspraxis zu werden / ⓒ Breath Journal

Mehr als vier von zehn Bürgern haben generative KI schon einmal genutzt. In der am 31. März vom Ministerium für Wissenschaft und IKT (과학기술정보통신부) veröffentlichten Erhebung ‚Internetnutzung 2025‘ lag die Erfahrungsquote bei generativen KI-Diensten bei 44,5 Prozent. Gegenüber 33,3 Prozent im Vorjahr ist sie um 11,2 Prozentpunkte gestiegen. Die Erhebung erfasste landesweit 22.671 Haushalte und 50.750 Haushaltsmitglieder ab drei Jahren.

Auffälliger als der Durchschnittswert sind die Zahlen nach Berufsgruppen. Bei Büroangestellten lag die Erfahrungsquote mit 71,9 Prozent am höchsten unter allen Berufsgruppen. Das heißt, sieben von zehn haben dieses Werkzeug ausprobiert, und es gilt als Zeichen dafür, dass sich KI in die Arbeit mit Dokumenten im Büro eingeschaltet hat. Ob sich diese Antwort auf die Nutzung während der Arbeit bezieht oder auch die private Nutzung nach Feierabend einschließt, ist nach der Definition der Frage nicht getrennt.

Es gibt auch Menschen, die dafür zahlen. Die Quote der kostenpflichtigen Abonnements lag bei allen Befragten bei 7,9 Prozent, davon entfiel mit 7,3 Prozent der größte Anteil auf ChatGPT. Bei Fach- und Führungskräften lag die Abonnementquote mit 20,6 Prozent am höchsten unter den Berufsgruppen. Bei den genutzten Diensten war die Reihenfolge ChatGPT mit 41,8 Prozent, Gemini mit 9,8 Prozent, Copilot mit 2,2 Prozent und CLOVA X mit 2,0 Prozent.

Der Abstand zwischen den Generationen ist größer geworden. Bei den Menschen in den Zwanzigern lag die Erfahrungsquote bei 75,3 Prozent, bei den über 70-Jährigen dagegen nur bei 4,9 Prozent. Auf die Frage nach dem Grund für die Nichtnutzung antworteten 49,5 Prozent ‚kein Interesse oder kein Bedarf‘, bei den über 60-Jährigen und den über 70-Jährigen kam die Antwort ‚weiß nicht, wie man es nutzt‘ vergleichsweise häufig. Auch bei gleicher Nichtnutzung sind Entscheidung und Zugangshürde verschiedene Fragen.

Auch im Alltag begegnet man KI an vielen Stellen. Der Anteil derjenigen, die in Alltagsbereichen wie Wohnkomfort, Verkehr und Bildung KI-Dienste erlebt haben, ist von 32,4 Prozent im Jahr 2021 auf 67,0 Prozent im Jahr 2025 und damit um mehr als das Doppelte gestiegen. Der Bereich mit dem meisten Kontakt war mit 35,9 Prozent der Wohnkomfort einschließlich Haushaltsroboter und IoT-Haushaltsgeräte. Die Internetnutzungsquote ab drei Jahren lag bei 95,0 Prozent, die Anschlussquote der Haushalte bei 99,98 Prozent und damit faktisch im Sättigungsbereich.

Verglichen mit der Verbreitung folgt das Vertrauen langsamer. 66,8 Prozent antworteten, KI-Dienste von Staat und Unternehmen wirkten sich insgesamt positiv auf die Gesellschaft aus, doch bei der Antwort, man vertraue den Ergebnissen, blieb es bei 54,7 Prozent, und bei der Einschätzung, sie seien fair und ohne Diskriminierung, bei 57 Prozent. Man nutzt sie zwar, glaubt den Ergebnissen aber nicht vollständig, das heißt, die Nutzer tragen die Last der Prüfung selbst.

Auf Unternehmensseite ist die Lage nicht so geordnet wie auf Nutzerseite. Nach einer Erhebung von OpenText setzen 52 Prozent der Unternehmen generative KI ein, beim Aufbau von Sicherheits- und internen Verwaltungssystemen hinken sie jedoch hinterher. Stichprobe und Zielgruppe dieser Erhebung wurden nicht veröffentlicht, ein direkter Vergleich mit den Zahlen der Erhebung unter Privatpersonen ist daher schwierig. Eine gesonderte Statistik, die zeigt, wie es bei inländischen Unternehmen um Nutzungsrichtlinien steht, liegt ebenfalls nicht vor.

Hong Sung-wan, zuständig für Informations- und Kommunikationspolitik im Ministerium für Wissenschaft und IKT, erklärte, man werde die Politik für ein vertrauenswürdiges Umfeld der KI-Nutzung fortsetzen. Die ausführlichen Ergebnisse sind auf den Internetseiten des Ministeriums und der National Information Society Agency (한국지능정보사회진흥원) einzusehen. Die Antwortquote von 71,9 Prozent bei den Büroangestellten zeigt, dass die Zeit für eine Diskussion über die Einführung vorbei ist. Während im Besprechungsraum gefragt wird, „Setzen wir KI ein?“, sitzt der Kollege daneben und überarbeitet einen Entwurf, den er erhalten hat.

Kwak Dong-hyun, Redakteur · Breath.Tech

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