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Zehnte Ausgabe des Busan Intercity Film Festival, 21 Partnerstädte kommen im Busan Cinema Center zusammen

김범수·Veröffentlicht 2026-08-29 07:00 KST
10. Busan Intercity Film Festival, drei Tage ab dem 28. August im Busan Cinema Center
Das Busan Cinema Center, in dem drei Tage lang die Filme von einundzwanzig Städten zusammenkommen
Das Busan Cinema Center, in dem drei Tage lang die Filme von einundzwanzig Städten zusammenkommen / Foto Shin Kyung-min · Busan Tourism Archive

Das 10. Busan Intercity Film Festival beginnt am 28. August 2026. Drei Tage lang bis zum 30., es ist ein kleines Festival, das nur an zwei Orten stattfindet, in der Cinemathek des Busan Cinema Center und im Mousai-Theater. Veranstalter und Ausrichter ist die Busan Independent Film Association, die Stadt Busan fördert es, und 21 in- und ausländische Partnerstädte haben sich eingetragen. Es ist die zehnte Ausgabe.

Das Wort Intercity bezeichnet den Raum zwischen Stadt und Stadt. Was dieses Festival zehn Jahre lang getan hat, steckt fast vollständig in diesem einen Wort. Der Verband erklärt, man habe es sich zum Ziel gesetzt, die Kreativstädte des Films weltweit und die Filmschaffenden Busans einander vorzustellen.

Der diesjährige Slogan lautet den vorliegenden Angaben nach 'Film People City'. Film, Menschen, Stadt. Die Reihenfolge ist vielsagend. Es ist eine Anordnung, in der der Film vorangeht, die Menschen folgen, die diesen Film gemacht haben, und zuletzt die Stadt kommt, die diese Menschen durchlebt haben.

Eine Größenordnung von 21 Städten entsteht nicht über Nacht. Die teilnehmenden Städte sind Orte, mit denen der Verband über die Jahre Film für Film, Person für Person Beziehungen aufgebaut hat. Mit manchen Städten begann es mit einer Vorführung, mit manchen setzte es sich fort, indem Menschen hin und her reisten. Die Namensliste und die Aufteilung nach In- und Ausland waren in den diesmal veröffentlichten Informationen nicht enthalten.

Allein an der Größe gemessen kann es bescheiden wirken. Zwei Säle, drei Tage. Im Vergleich mit dem großen Festival, das zehn Tage lang ganz Busan in Bewegung versetzt, noch mehr.

Doch die Einheit, mit der dieses Festival arbeitet, ist die Gesamtmenge dessen, was Stadt und Stadt tatsächlich ausgetauscht haben. In Zuschauerzahlen lässt sie sich nicht fassen.

Die Sitze der Cinemathek sind rot und dick gepolstert. Wenn nach der Vorführung das Licht angeht, kehrt dieses Rot auf einen Schlag zurück, und das Bild, das gerade aus einer anderen Stadt herübergekommen ist, wird mit dieser Stadt, in der man jetzt sitzt, zu einer einzigen Leinwand. Das Mousai-Theater ist kleiner, der Abstand zwischen Leinwand und Publikum ist kürzer. Es ist ein Raum von der Größe, in der eine Stimme unmittelbar ankommt.

Die Spannung zwischen Bewahrung und Nutzung verläuft bei solchen Veranstaltungen stets in feinen Zügen. Die Seite, die die über zehn Jahre gewachsenen Beziehungen so erhalten will, und die Seite, die diese Beziehungen als Vermögenswert der Busaner Filmindustrie einsetzen will, haben verschiedene Ziele. Schon die Form, in der Förderung und Ausrichtung getrennt sind, kommt einem Kompromiss zwischen diesen beiden Kräften nahe. Der Verband gewinnt die Grammatik des Austauschs, die Stadt den Namenswert der Stadt.

Auch der Zeitpunkt ist kein Zufall. Das 31. Busan International Film Festival nutzt vom 6. bis zum 15. Oktober zehn Tage lang dasselbe Busan Cinema Center als Hauptspielstätte. Die gesamte Auswahl der eingeladenen Filme des Organisationskomitees wird am 1. September veröffentlicht.

Sechs Wochen vor dem großen Festival öffnet im selben Gebäude ein weit stilleres Festival seine Türen. In dieser Reihenfolge sind von Anfang an zehn Jahre vergangen.

Sieht man das Filmökosystem Busans als einen Baum, so kommt das im Oktober den Früchten nahe und dieses im August eher den Wurzeln. Man kann einen Baum nicht verstehen, wenn man nur die Früchte sieht. Die Beziehungen zu einundzwanzig Städten entstehen nicht durch ein zehntägiges Festival, sie nehmen erst Gestalt an, wenn man drei Tage zehnmal wiederholt.

Vom 28. bis zum 30. August laufen die Vorführungen in zwei Sälen unter jenem großen Dach in Centum City in Haeundae. Einzelheiten zum Besuch und zum Rahmenprogramm sind über die Hinweise des Verbands zu erfahren. Es ist ein Festival der Art, bei dem es genügt, an einem Spätsommerabend vor einer Leinwand zu sitzen, über die die Namen fremder Städte als Untertitel laufen.

Kim Beom-su, Reporter · Breath.Culture

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