
Im Hafen Hupo in Uljin, Provinz Gyeongsangbuk-do, wird am Freitag, dem 27. Februar, ein Krabbenfest eröffnet. Es dauert vier Tage bis zum Montag, dem 2. März, drei Tage später. Bis zur Eröffnung sind es noch zehn Tage.
Der Februar im Hafen Hupo ist einfach in seinen Farben. Das Wasser ist beinahe aschgrau, der Boden der Pier ist über Nacht wieder und wieder gefroren und getaut und liegt schwarz und nass da. Darüber sticht allein das Rot der gekochten Panzer hervor.
Mit den Geräuschen ist es ebenso. Das Eisen des Krans, der die Kisten herablässt, das Knirschen des Eises in den Styroporboxen und die schnelle Stimme des Auktionators zerteilen die Luft der Morgendämmerung. Der Geruch ist eine Mischung aus Salz und Kochdampf, er hängt lange in der Kleidung derer, die über die Mole hereinkommen. Auch während des Festes hält dieser Arbeitsalltag des Hafens nicht inne.
Der winterliche Krabbenfang am Ostmeer ist Ende und Anfang eines Jahres zugleich. Mit dem März ändert sich der Rhythmus des Fangs, und die Boote gehen anderen Fischarten nach. Diese vier Tage sind daher eher eine Zeit, in der viele gemeinsam die letzten Tage der Saison betrachten.
Über Festen in Fischerdörfern liegt immer eine Spannung. Wenn die Menschen zusammenströmen, geht es dem Hafen für eine Weile besser, doch was diese Menschen sehen wollen, ist am Ende ein Fang in dem Maß, das das Meer verkraften kann. Die bewahrende Seite und die verkaufende Seite nutzen dieselbe Pier. Auch die vier Tage in Hupo entgehen dieser Rechnung nicht.
Beim Blick auf dieses Fest lohnt daher die Seite der Pier mehr als die Bühne. In der Art, wie die Boote anlegen, in den Händen, die die Kisten tragen, in der Reihenfolge, in der die Preise gerufen werden, stecken die Regeln, die dieses Dorf über Generationen angesammelt hat. Für Besucher ist es die Besichtigung eines Tages, für die Menschen hier das Verfahren ihres Lebensunterhalts.
Den genauen Ablauf und das Rahmenprogramm muss man den Ankündigungen entnehmen, die vor der Eröffnung erscheinen. Auch zu Gebühren und Reservierungen liegen noch keine endgültigen Angaben vor. Wer einen Besuch plant, sollte vor der Eröffnung noch einmal in die offiziellen Hinweise des Landkreises Uljin schauen.
Wenn der Winterwind am schärfsten ist, sind die Häfen am Ostmeer am geschäftigsten. Man braucht nur einen dicken Mantel, rutschfeste Schuhe und die Bereitschaft, früh am Morgen anzukommen. Vom letzten Freitag im Februar bis zum ersten Montag im März ist die Pier des Hafens Hupo geöffnet.
Informationen zur Veranstaltung
Zeit: 27. Februar 2026 (Fr) - 2. März (Mo)
Ort: Hafen Hupo, Uljin, Provinz Gyeongsangbuk-do
